Die im thurgauischen Bussnang gebauten Züge werden ab Mitte 2026 auf der historischen Mont-Blanc-Express-Strecke zwischen Martigny (Schweiz) und St-Gervais (Frankreich) verkehren.
Sieben Stadler-Züge werden ab Mitte 2026 in Betrieb genommen. Sie werden die bestehende Flotte auf der historischen Strecke zwischen Martigny in der Schweiz und St-Gervais-les-Bains-le-Fayet in Frankreich, am Fusse des Mont Blanc, ersetzen. Die Kosten für die sieben neuen Züge belaufen sich auf 76 Millionen CHF.
Die Züge sind für den kombinierten Betrieb auf Zahnrad- und Adhäsionsstrecken ausgelegt. Sie können auch in Doppeltraktion auf der Zahnstangenstrecke fahren, d. h. mit zwei zusammengekuppelten Zügen.
Der Mont-Blanc Express verbindet seit mehr als hundert Jahren Martigny im Kanton Wallis mit St-Gervais-les-Bains in der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes. Die TMR betreibt die Strecke auf der Schweizer Seite bis zur Grenze bei Le Châtelard, während die SNCF für den Betrieb in Frankreich zuständig ist.