Schweden behält die Zugfähre Trelleborg–Rostock bis 2031

Schweden behält die Zugfähre Trelleborg–Rostock bis 2031
© Stena Line / Kasper Dudzik
Die Strecke ist Schwedens einzige regelmäßige Zugfähre und stellt eine Eisenbahnverbindung zwischen Schweden und Deutschland außerhalb der Öresund-Festverbindung dar.

Stena Line und die schwedische Verkehrsbehörde haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um den Zugfährverkehr zwischen Trelleborg und Rostock bis zum 31. Dezember 2031 aufrechtzuerhalten. Stena Line betreibt die Strecke Trelleborg–Rostock seit 1998 mit zwei Zugfähren, der M/S Skåne und der M/S Mecklenburg-Vorpommern.

Die schwedische Verkehrsbehörde erklärte, der Staat schreite ein, da der Betrieb der Eisenbahnfähren wirtschaftlich nicht mehr tragbar sei. Seit der Eröffnung der Öresundbrücke verläuft der Großteil des Schienengüterverkehrs zwischen Schweden und Kontinentaleuropa über Dänemark, anstatt die Fährverbindungen zu nutzen.

© Stena Line / Kasper Dudzik
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Die Verbindung Trelleborg–Rostock bleibt wichtig für den Schienengüterverkehr, der den Öresund-Korridor aufgrund von Gewichts- und Lichtraumprofilbeschränkungen auf dänischen und deutschen Strecken nicht nutzen kann. Sie bietet Schweden zudem eine alternative Schienengüterverkehrsroute nach Deutschland, falls die feste Verbindung über den Öresund unterbrochen sein sollte.

Das Abkommen hat auch eine verteidigungspolitische Dimension. Nach Angaben der schwedischen Verkehrsbehörde unterstützt der Dienst die militärische Mobilität der schwedischen Streitkräfte und der NATO, einschließlich der Fähigkeit Schwedens, Gastlandunterstützung zu leisten und zu erhalten.

Deutschland ist Schwedens größter Handelspartner. Durch den weiteren Betrieb der Zugfähre Trelleborg–Rostock bleibt eine direkte, für den Schienenverkehr geeignete Seeverbindung für den Güterverkehr zwischen den beiden Ländern erhalten, wenn die feste Schienenverbindung durch Dänemark nicht geeignet ist.


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