In Zusammenarbeit mit Arriva hat Stadler acht FLIRT-Züge mit dem ETCS-GUARDIA-System nachgerüstet; die ersten FLIRT-Züge verkehren nun in Belgien, den Niederlanden und Deutschland.
Diese Integration ermöglicht eine nahtlose Fahrt zwischen Lüttich, Aachen und Maastricht, ohne dass ein Umsteigen erforderlich ist. Während das ETCS-System für die belgischen Strecken obligatorisch ist, verwenden die niederländischen und deutschen Strecken weiterhin ihre jeweiligen Klasse-B-Systeme, PZB und ATB, die in den ETCS-Rahmen integriert sind
Der Regionaldirektor von Arriva Limburg, Michiel Cusell, hob das verbesserte Reiseerlebnis für die Fahrgäste hervor. "Mit der Einführung von ETCS auf unserem Dreiländerzug geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Unsere Fahrgäste können nun von Lüttich über Maastricht nach Aachen reisen."
"Die wichtigsten strategischen Ziele für intelligente Mobilität in der Europäischen Union sind die Verbesserung der internationalen Konnektivität, die Unterstützung der Automatisierung und der Zugang zu emissionsfreien Fahrzeugen. Mit der Aufrüstung des Stadler FLIRT auf unser ETCS-System haben wir genau diese drei Kernziele unterstützt", sagt Daniel Baer, Executive Vice President der Stadler Service Division.
Das zusammen mit AngelStar entwickelte System ETCS GUARDIA ist in mehreren europäischen Ländern zugelassen und wird in der Schweiz, in Polen, Italien und einigen anderen Ländern eingesetzt. Diese Entwicklung unterstreicht das Engagement von Stadler für Innovation, Kosteneffizienz und Sicherheit im Schienenverkehr.