MÁV-START führt Tests mit Astride-Lokomotiven von Alstom durch

MÁV-START führt Tests mit Astride-Lokomotiven von Alstom durch
© MÁV group
Ziel dieser Initiativen ist es, die Betriebszuverlässigkeit zu verbessern und die wachsende Verkehrsnachfrage zu befriedigen, indem die Flotte durch verfügbare Ressourcen ergänzt wird.

MÁV-START, Teil der MÁV-VOLÁN Gruppe, testet derzeit Alstom Astride Lokomotiven als Teil ihrer Bemühungen, den Mangel an rollendem Material zu beheben. Die Tests, die noch nicht für den öffentlichen Verkehr geöffnet sind, sind Teil der Strategie der Gruppe, gebrauchte Schienenfahrzeuge vorübergehend zu leasen, während der Kauf neuer Fahrzeuge vorbereitet wird. Diese von Akiem geleasten Fahrzeuge sollen die Flotte ergänzen und den betrieblichen Bedarf decken.

Derzeit konzentriert sich die Gruppe darauf, die Leistung dieser Lokomotiven durch eine Reihe von technischen Tests zu überprüfen. Heute wurde eine Testfahrt zwischen Budapest und Hatvan durchgeführt, bei der Züge mit hohem Verkehrsaufkommen, wie InterCity- und Nachtzüge, eingesetzt wurden, um die Betriebsfähigkeit der Lokomotive zu bewerten. In der nächsten Phase werden diese Lokomotiven im Personenverkehr getestet, sobald die erforderlichen Systeme und Ausrüstungen installiert sind. Dazu gehören Sicherheitsmerkmale wie Türsteuerungen und die Deckssysteme der Lokomotive.

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Vorbehaltlich des erfolgreichen Abschlusses der Testphase könnte MÁV-START einen Vertrag über bis zu 27 dieser elektrischen Lokomotiven von Alstom abschließen. Das erste Los würde aus 15 Lokomotiven bestehen, wobei die Möglichkeit besteht, 12 weitere hinzuzufügen. Diese Lokomotiven könnten bereits im nächsten Jahr in Betrieb genommen werden und würden auf inländischen Bahnstrecken eingesetzt werden.

Das Unternehmen plant, diese Lokomotiven als Überbrückungsmaßnahme zu integrieren, um veraltete V43-Triebfahrzeuge zu ersetzen, die eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h haben. Die Alstom-Lokomotiven hingegen können Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h erreichen und sind mit dem nationalen 25-kV-Oberleitungsnetz kompatibel.

Der Ansatz von MÁV-START spiegelt die laufenden Bemühungen mit anderen geleasten Fahrzeugen wider, einschließlich der Siemens Eurosprinter-Lokomotiven, die seit letztem Herbst am wenigsten von Akiem geleast worden sind. Das Unternehmen verfolgt weiterhin kurzfristige Lösungen, während es auf die Ankunft der neu erworbenen Hochleistungs-Elektrolokomotiven wartet.


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