Die East Midlands Railway (EMR) hat die ersten ihrer überholten Class 170-Züge wieder in den Regionalverkehr eingeführt. Die Überholung der Züge wird in der Anlage von Arriva TrainCare in Crewe durchgeführt. Das Projekt umfasst neue Sitzdesigns und Tische, neu konfigurierte Innenräume, aktualisierte Fußböden, moderne Steckdosen und überarbeitete Toilettenanlagen. Das erneuerte Design umfasst auch ein Fahrgastinformationssystem und einen ausgewiesenen Raum für die Unterbringung von Fahrrädern.
Die von Porterbrook geleasten Class 170 werden voraussichtlich mit verbesserten Zugänglichkeitsmerkmalen ausgestattet, wobei die überarbeiteten Layouts den Komfort und die Funktionalität für eine Reihe von Fahrgastbedürfnissen verbessern sollen. Jede Einheit ist außerdem mit Armaturen ausgestattet, die auf die neuere Intercity-Flotte von EMR abgestimmt sind, um eine einheitliche Optik auf allen Strecken zu gewährleisten.
Die Einheit, die diese Woche in Betrieb genommen wurde, ist der erste der 44 von EMR betriebenen Züge der Baureihe 170, die modernisiert werden. Nach Angaben des Betreibers werden nach und nach weitere Einheiten eingeführt, wobei jeden Monat ein modernisierter Zug in die Flotte aufgenommen werden soll. Der aktuelle Plan erstreckt sich über das kommende Jahr.
Die umgerüsteten Einheiten sind auf mehreren regionalen EMR-Strecken im Einsatz, unter anderem auf der
- Matlock - Derby - Nottingham
- Nottingham - Worksop über Mansfield
- Newark Castle - Crewe über Derby und Stoke-on-Trent
- Peterborough - Doncaster über Lincoln
- Nottingham - Skegness über Grantham
- Cleethorpes - Leicester über Lincoln und Nottingham
- Cleethorpes - Barton-on-Humber
Die Class 170 wird auch auf überregionalen Strecken wie Liverpool - Norwich eingesetzt.
Umfassenderes Sanierungsprogramm
Die Modernisierung der Class 170-Flotte ist Teil einer umfassenderen 70-Millionen-Euro-Investition in das rollende Material von EMR. Dazu gehören auch die geplanten Modernisierungen der Class 158 und Class 360, die an anderen Stellen des Netzes eingesetzt werden.
Die Innenarchitektur wurde von DG Design, einem Unternehmen aus Derby, entworfen. An dem Projekt sind auch verschiedene Zulieferer aus Derby, Ashby-de-la-Zouch, Sutton-in-Ashfield und Crewe beteiligt. Diese Zusammenarbeit steht im Einklang mit den Bemühungen um die Aufrechterhaltung einer lokalen Lieferkette in der Eisenbahnindustrie.
Die überholten Züge sollen während und nach der schrittweisen Einführung der neuen Aurora-Flotte von EMR, die sich auf den Fernverkehr konzentrieren wird, im regulären Regionalverkehr eingesetzt werden.