Die PKP CARGO, die sich derzeit in einer Umstrukturierung befindet, hat eine elektronische Auktion für den Verkauf von aus dem Verkehr gezogenen Güterwagenwracks abgeschlossen.
Bei den zum Verkauf bestimmten Wagen handelt es sich größtenteils um ausgemusterte Kohlewagen, von denen viele schon seit längerer Zeit nicht mehr in Betrieb sind. Nach Angaben des Unternehmens sind etwa 10 % der Wagen seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr in Betrieb. Andere Wagentypen, die in den Losen enthalten sind, werden als technisch veraltet und für den derzeitigen oder zukünftigen Betrieb ungeeignet beschrieben.
Im Rahmen des Entsorgungsprozesses stufte PKP CARGO die Waggons in den europäischen Abfallcode 16 01 06 ein, wodurch sie für eine erneute Registrierung oder Wiederverwendung nicht in Frage kamen. Die Bieter mussten über eine gültige Abfallverwertungsgenehmigung für dieselbe Kategorie verfügen, die sie rechtlich dazu verpflichtete, die vollständige Entsorgung sicherzustellen.
Das verbleibende unverkaufte Los soll in Zeiten höherer saisonaler Nachfrage als Ersatzteilquelle dienen, bevor es in künftige Auktionen einbezogen wird. Die Wagen sind nicht für den intermodalen Betrieb geeignet, und es wurden keine für die Landesverteidigung reservierten Wagen aufgenommen.
PKP CARGO verfügt derzeit über eine Flotte von rund 25.000 Wagen, einschließlich einer Betriebsreserve. Nach dem Verkauf werden etwa 10.000 Wagen in der nicht betriebsfähigen Reserve verbleiben, von denen einige renoviert und wieder in Betrieb genommen werden sollen, um verschlissene Einheiten zu ersetzen.