Pacific Harbor Line geht Partnerschaft mit Remora ein, um die Kohlenstoffabscheidung an Bord von Lokomotiven zu erproben

Pacific Harbor Line geht Partnerschaft mit Remora ein, um die Kohlenstoffabscheidung an Bord von Lokomotiven zu erproben
© Remora
Die Partnerschaft umfasst sowohl eine technische Zusammenarbeit als auch eine finanzielle Beteiligung von PHL.

Pacific Harbor Line (PHL), eine Tochtergesellschaft derAnacostia Rail Holdings, hat mit dem in Michigan ansässigen Start-up-Unternehmen Remora eine Entwicklungsvereinbarung geschlossen, um den Einsatz der Onboard-Kohlenstoffabscheidungstechnologie im Schienengüterverkehr zu erforschen.

Das Projekt zielt darauf ab, Kohlendioxid direkt aus den Abgasen von Lokomotiven abzuscheiden, und zwar mit dem mobilen System von Remora, das bereits in einem Pilotprojekt mit Lastwagen getestet wurde. Das abgeschiedene CO₂ kann in flüssige Form umgewandelt und an kommerzielle Sektoren wie die Landwirtschaft, die Lebensmittelverarbeitung und das verarbeitende Gewerbe verkauft werden, was eine potenzielle Einnahmequelle für Bahnbetreiber darstellt.

PHL erbringt Bahndienstleistungen für die Häfen von Long Beach und Los Angeles und hat seine Flotte schrittweise aufgerüstet, beginnend mit Lokomotiven der Stufe 2 und dem Übergang zu Tier 3+, erneuerbarem Diesel, batterieelektrischen Testeinheiten und jetzt auch Tier 4 durch Nachrüstungen zur Nachbehandlung.

Das Remora-System ist für die Abscheidung von bis zu einer Tonne CO₂ pro Stunde im Lokomotivmaßstab ausgelegt und könnte den Betreibern helfen, die EPA-Emissionsstandards der Stufe 4 zu erreichen. Die Initiative ist Teil der umfassenderen Bemühungen von PHL, die Emissionen zu senken und Alternativen zu herkömmlichen Dekarbonisierungsstrategien im Schienengüterverkehr zu erkunden.


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