Rumänien erhält zwei zusätzliche regionale EMUs vom Typ PESA 655-5

Rumänien erhält zwei zusätzliche regionale EMUs vom Typ PESA 655-5
© Autoritatea pentru Reformă Feroviară
Die Zuggarnituren sind Teil einer größeren Beschaffung von 62 Regional- und Nahverkehrszügen, einschließlich Wartungsdienstleistungen, die aus dem EU-Modernisierungsfonds finanziert wird.

Die rumänische Eisenbahnreformbehörde (ARF) hat zwei weitere elektrische Regionaltriebzüge vom Typ PESA 655-5 aus Polen erhalten.

Die neu ausgelieferten Einheiten ergänzen drei PESA 655-5-Züge, die 2025 in Rumänien eingetroffen sind und seitdem getestet und zertifiziert werden. Am 15. Januar 2026 erteilte die rumänische Eisenbahnsicherheitsbehörde (ASFR) die offizielle Typgenehmigung für die PESA 655-5-Züge, sodass diese nun in Betrieb genommen werden können.

Der Auftrag über 62 Züge wird von der ARF verwaltet und stellt das größte Beschaffungsprogramm für Schienenfahrzeuge in Rumänien seit mehr als 20 Jahren dar. Nach der Abnahme werden die EMUs gemäß der nationalen Methodik für die Verteilung neu erworbener Schienenfahrzeuge an Personenverkehrsbetreiber zugeteilt.

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Der Gesamtwert des Projekts beläuft sich auf 561,3 Mio. EUR (2,78 Mrd. RON). Davon werden 470,2 Mio. EUR durch nicht rückzahlbare Mittel aus dem EU-Modernisierungsfonds finanziert, die restlichen 91,0 Mio. EUR werden aus dem rumänischen Staatshaushalt bereitgestellt und decken größtenteils die Mehrwertsteuer.

Die PESA 655-5-Züge sind für den Einsatz im Regional- und Vorortverkehr vorgesehen. Laut ARD soll ihre Inbetriebnahme zu einer Verbesserung der Servicequalität und Kapazität im gesamten rumänischen Regionalbahnnetz beitragen.


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