Neue RAILPOOL-Lokomotivwerkstatt stärkt Schienengüterverkehrsstandort Hamburg

Neue RAILPOOL-Lokomotivwerkstatt stärkt Schienengüterverkehrsstandort Hamburg
© railpool.com.de
Die Werkstatt kann bis zu sieben Elektrolokomotiven gleichzeitig warten und bietet eine breite Palette von Wartungs- und Überholungsdienstleistungen an.

Die RAILPOOL Gruppe hat in Hamburg Billbrook die neue Lokomotivwerkstatt in Europa eröffnet. Betrieben wird die Werkstatt von der RAILPOOL Lokservice GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der RAILPOOL Gruppe, betrieben. Das Unternehmen hat mehr als 20 Millionen Euro in dieses Großprojekt investiert. Ziel ist die Stärkung des Schienengüterverkehrsstandortes Hamburg. RAILPOOL Lokservice ist derzeit das einzige private Unternehmen im Großraum Hamburg, das Wartungsarbeiten an Elektrolokomotiven anbietet und durchführt.

Bis zu sieben Lokomotiven können gleichzeitig im Einsatz sein. Zum breiten Leistungsspektrum gehören sowohl die betriebliche Instandhaltung als auch die Überholung. Das Herzstück des neuen Standorts ist die Reprofilierungsanlage.

© railpool.com.de
© railpool.com.de

"Ziel des Bauvorhabens war es von Anfang an, unseren Kunden die bestmögliche Instandhaltungsqualität zu bieten. Die Planung der Werkstatt auf der grünen Wiese ermöglichte es uns, die Flächen so zu planen, dass die Arbeitsabläufe massiv beschleunigt und vereinfacht wurden", so Christoph Engel, Geschäftsführer der RAILPOOL Lokservice GmbH & Co.

Das neue Gebäude mit einer Grundfläche von rund 4.000 m2 wurde energieeffizient und mit dem Ziel maximaler Nachhaltigkeit errichtet. Der Gebäudekomplex ist an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen und die gesamte Dachfläche ist begrünt. Die Werkstatt wird sich dank einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von über 60 kW selbst mit Strom versorgen. Geplant ist auch die Installation von Ladestationen für das firmeneigene Elektrofahrzeug.

© railpool.com.de
© railpool.com.de

"Diese neue, hochmoderne Werkstatt in Billbrook wird die Kapazitäten für die Instandhaltung von Elektrolokomotiven deutlich erweitern und Hamburg als Drehscheibe für den Schienengüterverkehr weiter stärken. Sie ist ein Baustein der Mobilitätswende, um mehr Hinterlandverkehr auf die Schiene zu bringen und so die Metropolregion Hamburg zu entlasten", ergänzt Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende der Freien und Hansestadt Hamburg.

Ermöglicht wurde das Projekt auch durch das Programm "Hamburger Gründachförderung" der Investitions- und Förderbank Hamburg (IFB Hamburg). Für die Elektrifizierung des Abschnitts zur Werkstatthalle wurde ein Zuschuss aus dem Programm "Unternehmen für Ressourcenschutz" gewährt.


Werden Sie Mitglied in unserem Kreis der Insider: Erhalten Sie die wöchentliche Zusammenfassung, die Sie auf dem Laufenden hält!

Neueste Eisenbahnnachrichten