Adif führt Winterplan zum Schutz der Schienenmobilität vor schlechtem Wetter ein

Adif führt Winterplan zum Schutz der Schienenmobilität vor schlechtem Wetter ein
© Emmanuel Codden on Pexels
Die Initiative gewährleistet einen reibungslosen Personen- und Güterverkehr durch den Einsatz von mit Schneepflügen ausgestatteten Lokomotiven, die Instandhaltung der Gleisanlagen und den Einsatz von Heizgeräten auf Hochgeschwindigkeitsstrecken, um ein Einfrieren zu verhindern.

Über das Netzmanagementzentrum H24 aktiviert Adif seinen Masterplan Winterprävention, der bis zum 1. März gültig ist. Ziel dieser Initiative ist es, die Auswirkungen der ungünstigsten meteorologischen Phänomene auf die Entwicklung des Eisenbahnverkehrs in den Wintermonaten zu minimieren und so die Mobilität der Fahrgäste und des Güterverkehrs auf dem Eisenbahnnetz zu gewährleisten.

Während der Laufzeit des Plans werden sich die verschiedenen operativen Einheiten von Adif mit den 16 im Netz tätigen Personen- und Güterverkehrsunternehmen abstimmen, um die Qualität des Verkehrs auf den Strecken mit normaler, konventioneller und metrischer Spurweite zu gewährleisten. Die Initiative stützt sich auch auf die Zusammenarbeit mit der spanischen Wetterbehörde (AEMET), die alle 12 Stunden eine Warnung über das Risiko ungünstiger Wetterbedingungen - Regen, Schnee, Nebel, Kälteeinbrüche und Küstenphänomene - für die verschiedenen Strecken herausgibt.

Der Plan sieht unter anderem vor, dass 18 Lokomotiven mit Schneepflügen ausgestattet werden, um an strategischen Punkten des Netzes schnell eingreifen zu können: neun auf dem Netz mit konventioneller Spurweite, drei auf dem Netz mit metrischer Spurweite und sechs auf dem Netz mit Normalspur.

Ebenso werden angesichts der Gefahr niedriger Temperaturen die Kontrollen verstärkt, um den ordnungsgemäßen Betrieb der 20 Spurwechselvorrichtungen sicherzustellen. Diese ermöglichen es den Zügen, zwischen der Normalspur und der iberischen Spurweite zu wechseln. Andererseits ist das Hochgeschwindigkeitsnetz mit speziellen Heizgeräten ausgestattet, die verhindern, dass die Weichen (Infrastrukturelemente, die es den Zügen ermöglichen, auf beiden Seiten einer Gabelung zu fahren) einfrieren. Dadurch wird das Risiko von Verkehrsbehinderungen minimiert. Der Plan sieht außerdem 22 über das gesamte Netz verteilte Anlagen vor, in denen Kraftstoff gelagert wird, um den Verkehr zu gewährleisten, wenn keine elektrische Traktion möglich ist.


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