Diese 23,5 km lange Ringlinie mit 28 Stationen ist eine der meistbefahrenen Linien der Stadt, die täglich fast 400.000 Pendler bedient und das gesamte U-Bahn-Netz verbindet.
"Wir sind der Metro de Madrid dankbar für ihr Vertrauen in unser Team und in unser Kompetenzzentrum für Eisenbahnsignaltechnik in Madrid bei der Durchführung dieses symbolträchtigen Projekts, das das Madrider Metrosystem umgestalten und modernisieren wird", erklärte Leopoldo Maestu, Alstom-Geschäftsführer für Spanien und Portugal.
Der Auftrag umfasst die Planung, das Engineering, die Installation und die Inbetriebnahme des neuen Signalsystems und der elektronischen Stellwerke, die erforderlich sind, um die derzeitige kommunikationsgestützte Zugsteuerung (CBTC) vom halbautomatischen Betrieb des Automatisierungsgrads 2 (GoA2) auf den Automatisierungsgrad 4 (GoA4) aufzurüsten, der einen vollständig autonomen und fahrerlosen Betrieb ermöglicht. Im Rahmen des Projekts wird auch ein neues automatisches Zugüberwachungssystem (ATS) eingeführt.
Das Projekt wird vom Alstom Railway Signalling Excellence Centre in Madrid geleitet, in dem mehr als 800 Experten für digitale Mobilität beschäftigt sind. Alstom ist seit mehr als 50 Jahren ein strategischer Partner der Metro de Madrid und lieferte das erste CBTC-Signalsystem für die Linien 1 und 6.