Pionierprojekt DAC gestartet

Pionierprojekt DAC gestartet
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Zehn europäische Partner haben in Kopenhagen das Projekt Pioneer DAC Train (PioDAC) ins Leben gerufen, das die erste groß angelegte kommerzielle Erprobung des digitalen automatischen Kupplungssystems vorsieht. VERS wird die Installation und die Überwachung der Wartung übernehmen.

Mit dem Start des Projekts Pioneer DAC Train hat Europa einen konkreten Schritt in Richtung der Einführung von automatischen digitalen Kupplungen (DAC) gemacht. Die Partner unterzeichneten am 20. November in Kopenhagen eine Absichtserklärung, die den Rahmen für umfangreiche DAC-Tests auf wichtigen Güterverkehrskorridoren schafft.

PioDAC bringt Betreiber aus sieben europäischen Ländern, Wagenhalter, Werkstätten, Industriezulieferer und Verlader zusammen. Ziel ist die Validierung der DAC-Leistung unter verschiedenen Betriebsbedingungen, von Rangierbahnhöfen bis hin zum Fernverkehr auf Korridoren. Das Projekt ist als ein zentraler Baustein für einen interoperablen Schienengüterverkehr gedacht.

VERS (VPI European Rail Service) ist einer der Unterzeichner und wird die Arbeiten zur Überwachung der Installation und Wartung von DAC leiten. Die Organisation deckt bereits ähnliche Aufgaben im Rahmen des DACFIT-Programms ab, wodurch Synergien entstehen, die Doppelarbeit reduzieren und die technischen Grundlagen für die DAC-Einführung stärken. Die Erkenntnisse von PioDAC werden auch in die Aktualisierung des europäischen VPI-Wartungsleitfadens einfließen.

Laut VERS-Geschäftsführer Heiko Radke liegt der Fokus auf einer "sauberen technischen Installation und zuverlässigen Wartungsgrundlagen", unterstützt durch die Verbindung mit DACFIT und die EMG-Erweiterungen.

Die Pioneer-DAC-Züge sollen 2027 in Betrieb genommen werden. Sie werden grenzüberschreitend eingesetzt, bedienen Rangierbahnhöfe, Korridorstrecken und Industriegleise und umfassen eine breite Palette von Fahrzeugen und Frachtarten. Die während des Betriebs gesammelten Daten dienen der Bewertung der Robustheit, der betrieblichen Eignung und der wirtschaftlichen Leistung. Das Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten und wird aus der EU-Fazilität "Connecting Europe" kofinanziert.


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