Im Zusammenhang mit dem festgestellten Auftreten periodischer finanzieller Schwierigkeiten und der vorübergehenden Einschränkung von Aufgaben im Zusammenhang mit der Erbringung von Transportdienstleistungen und um die Erwartungen der Gewerkschaften zu erfüllen, dass die PKP S.A. und die PKP CARGO S.A. sofortige Maßnahmen ergreifen, um die finanzielle Stabilität und die weitere Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen
Der Vorstand der PKP CARGO S.A. hat die im Unternehmen tätigen Gewerkschaften gemäß der Geschäftsordnung für den sozialen Dialog schriftlich über seine Absicht informiert, ab dem 1. Juni 2024 Kostensenkungsmaßnahmen durchzuführen. Ähnliche Maßnahmen zur Umschulung von Arbeitnehmern auf so genannte Nicht-Arbeitsplätze wurden in der PKP CARGO S.A. in den Jahren 2008-2015 mehrfach durchgeführt.
"Wir gehen davon aus, dass bis zu 30 % der Mitarbeiter der Gesellschaft in die sogenannte "Arbeitsunfähigkeit" versetzt werden können, wobei die Dauer der Arbeitsunfähigkeit nach den geltenden Vorschriften nicht kürzer als ein Monat und nicht länger als zwölf Monate sein darf. Heute wurden diesbezügliche Analysen auf der Ebene der einzelnen Organisationseinheiten der Gesellschaft eingeleitet", sagte Marcin Wojewódka, der amtierende Vorstandsvorsitzende der PKP CARGO S.A.
Marcin Wojewódka wies darauf hin, dass einer der Gründe für die Umsetzung der oben genannten Maßnahmen der erhebliche Rückgang des Eisenbahnverkehrs und der anhaltende negative Trend in dieser Hinsicht im Vergleich zum Vorjahr und damit ein Rückgang der Einnahmen ist, was leider das Auftreten von periodischen finanziellen Schwierigkeiten bedeutet.