Die fraglichen Informationen beziehen sich auf die Tatsache, dass die genannten Vorstandsmitglieder der PKP Cargo die Beschlüsse des PM vom 25. Juli und 6. Oktober 2022 über den Kohletransport ohne angemessene Rechtsgrundlage und ohne angemessenen Schutz der Interessen des Unternehmens umgesetzt haben, was zu einer erheblichen Schädigung des Eigentums der PKP Cargo, zum Verlust erheblicher Einnahmen und zu erwarteten Vorteilen auf Seiten des Unternehmens führte.
"Die Prüfung der gesammelten Informationen führt zu der Schlussfolgerung, dass die PKP CARGO S.A. die so genannten Kohlebeschlüsse ohne die gebotene Sorgfalt bei der Prüfung der Rechtsgrundlage für das Handeln und ohne den gebotenen Schutz der materiellen Interessen der PKP Cargo, für die der damalige kollegiale Vorstand der PKP Cargo verantwortlich war, umgesetzt hat. Die Art und Weise, in der die fraglichen Entscheidungen umgesetzt wurden, hat dem Unternehmen zudem in großem Umfang materiellen Schaden zugefügt. Deshalb ist es absolut notwendig, dass der jetzige Vorstand der Gesellschaft der Staatsanwaltschaft einen Bericht vorlegt - dies ist eine Verpflichtung, die sich aus den gesetzlichen Bestimmungen ergibt", sagte Marcin Wojewódka, der amtierende Vorstandsvorsitzende.
Gleichzeitig legten die Anmelder dem Staatsanwalt auch die Frage der Verantwortung des ehemaligen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki als Verfasser der oben genannten Entscheidungen und des ehemaligen Ministers für Staatseigentum Jacek Sasin als Beamte zur Prüfung vor, die nach Ansicht der Anmelder ihre Befugnisse beim Erlass und bei der Umsetzung der oben genannten Entscheidungen überschritten haben. Darüber hinaus haben sie möglicherweise zum Nachteil des öffentlichen Interesses gehandelt, so dass der Tatbestand des Amtsmissbrauchs erfüllt ist (wie behauptet).