SJ hat für das zweite Quartal einen Betriebsgewinn von 19,5 Millionen Euro ausgewiesen, gegenüber 11,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Gewinnanstieg ist auf neue und bestehende Verkehrsverträge sowie auf einen Anstieg der Fahrkartenerlöse zurückzuführen.
Das Unternehmen hat aktiv an der Wartung seiner Züge gearbeitet, um die durch den vergangenen strengen Winter verursachten Schäden zu beheben. Während nach und nach mehr Züge wieder in Betrieb genommen wurden, war das Gesamtangebot im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Dieser Angebotsrückgang führte zu einem Rückgang der Reisetätigkeit um 2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, obwohl die Belegungsrate konstant geblieben ist.
Im Einklang mit dem 10-Punkte-Programm von SJ werden derzeit Anstrengungen unternommen, um eine bessere Vorbereitung auf den kommenden Winter zu gewährleisten.
Nach einer mehrjährigen Entwicklungsphase wurde im Berichtsquartal eine neue Kundenservice- und Buchungsplattform eingeführt, die im Vergleich zum alten System verbesserte Möglichkeiten bietet. Laut Monica Lingegård, Präsidentin und CEO von SJ, verlief die Einführung der Plattform wie geplant.
Seit dem 3. März ist SJ für den Betrieb und die Wartung des Nahverkehrs im Bezirk Stockholm zuständig. Eine erste Bewertung der Lokaltrafik des Großraums Stockholm hat ergeben, dass sich die Zuverlässigkeit verbessert hat, seit SJ diese Aufgabe übernommen hat.
Darüber hinaus hat die schwedische Verkehrsbehörde SJ mit dem Betrieb des Nachtzugdienstes Stockholm-Luleå/Narvik ab dem 15. Dezember 2024 beauftragt. Bei dieser Vereinbarung handelt es sich um einen Notvertrag mit einer Laufzeit von einem Jahr und der Möglichkeit einer einjährigen Verlängerung.