DB Cargo strukturiert um: Neue Geschäftsbereiche und 2.300 Stellenabbau

DB Cargo strukturiert um: Neue Geschäftsbereiche und 2.300 Stellenabbau
© DB Cargo
DB Cargo hat seine Umstrukturierungspläne vorgestellt, die ab dem 1. Januar 2025 in Kraft treten werden. Dies ist das Ergebnis von Vereinbarungen zwischen dem Vorstand und dem Gesamtbetriebsrat.

Die Umstrukturierung wird zur Gründung neuer Geschäftsbereiche führen, die sich auf bestimmte Branchen konzentrieren, darunter:

  • Stahl, Automotive, Flüssigkeiten und Schüttgut (Chemikalien, Rohstoffe)
  • Full Load Solutions (Konsumgüter) und der Betrieb des größten Einzelwagennetzes in Europa
  • Der kombinierte Verkehr, der sowohl die maritime als auch die kontinentale Logistik umfasst, wird ein Schlüsselelement der Tätigkeit des Unternehmens bleiben.

Jede Einheit wird unabhängig arbeiten und ihr eigenes Personal, ihre eigenen Lokomotiven und Güterwagen verwalten, wobei sie die volle Verantwortung für die Transportqualität und die finanziellen Ergebnisse trägt. Diese strukturelle Veränderung zielt darauf ab, den Betrieb zu rationalisieren und die Reaktionsfähigkeit im gesamten Netz zu verbessern, insbesondere bei der Bewältigung von Herausforderungen im Zusammenhang mit der Infrastruktur.

CEO of DB Cargo, Sigrid Evelyn Nikutta © DB Cargo 
CEO of DB Cargo, Sigrid Evelyn Nikutta © DB Cargo 

Teil der Umstrukturierung ist die Standardisierung der Verkehre, gegebenenfalls auch die Einführung von Shuttle-Diensten, um die betriebliche Effizienz zu steigern. Darüber hinaus plant DB Cargo, ältere Diesellokomotiven durch Zweistromlokomotiven zu ersetzen, um seine Flotte weiter zu modernisieren.

Das Unternehmen hat außerdem Pläne bestätigt, im Rahmen von Kostensenkungsmaßnahmen 2.300 Stellen abzubauen. Der Abbau soll durch eine Kombination aus Pensionierungen, freiwilligen Abgängen und anderen Personalanpassungen erfolgen, wobei ein begleitender Sozialplan die Auswirkungen auf die Beschäftigten abfedern soll.

DB Cargo ist weiterhin bestrebt, seine Position als Europas größte Güterbahn zu behaupten, und setzt sich weiterhin für klimafreundliche Lieferketten auf dem gesamten Kontinent ein.


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