Lineas verzeichnete einen Verlust von 13,6 Millionen Euro, der von 82 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 40,3 Millionen Euro im Jahr 2023 zurückging. Diese Entwicklung folgt der laufenden Umsetzung des 2022 eingeführten Transformationsplans, der sich auf die Umstrukturierung der Geschäftstätigkeit, die Anpassung der Preisstrategien und Kostensenkungsmaßnahmen konzentriert.
Das Unternehmen hat sein Dienstleistungsangebot vereinfacht, unrentable Aktivitäten eingestellt und die Preisstrukturen angepasst, wobei die betriebliche Kontinuität in einem von Infrastrukturarbeiten betroffenen Markt gewahrt wurde. Darüber hinaus wurden Maßnahmen ergriffen, um das Risiko in allen Geschäftsbereichen zu verringern.
Lineas hat die künftigen belgischen Bundes- und Regionalregierungen aufgefordert, Maßnahmen zur Förderung des Schienengüterverkehrs zu ergreifen. Dazu gehören die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen zwischen Schiene und Straße, die Gewährleistung der Verfügbarkeit von Infrastruktur und die Förderung multimodaler Transportlösungen. Das Unternehmen hat auch Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsbedingungen auf Rangierbahnhöfen in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich geäußert.
Es wird erwartet, dass in den kommenden Monaten ein neuer Geschäftsführer ernannt wird, der die Geschäfte beaufsichtigt und dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats unterstellt ist. Diese Funktion wird von einem Executive Leadership Team unterstützt, das vor kurzem Veränderungen zur Stärkung der Managementkapazitäten erfahren hat.y