Polen und Spanien vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich Hochgeschwindigkeitszüge

Polen und Spanien vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich Hochgeschwindigkeitszüge
© Port Polska
Port Polska und der spanische Infrastrukturbetreiber ADIF haben eine dreijährige Absichtserklärung unterzeichnet, die den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes und das Infrastrukturmanagement zum Gegenstand hat.

Die Vereinbarung erweitert die Zusammenarbeit über den gesamten Investitionszyklus im Eisenbahnbereich hinweg, von der Streckenplanung und -auslegung über den Bau, die Erprobung und die Inbetriebnahme bis hin zum Infrastrukturmanagement.

Die beiden Organisationen werden im Rahmen von Fachkonsultationen, Workshops, Studienbesuchen, Benchmarking und gemeinsamen Analyseprojekten Fachwissen austauschen. Für vorrangige Bereiche könnte zudem eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet werden.

Das Memorandum umfasst die Zusammenarbeit bei der Liberalisierung des Eisenbahnmarktes, der Kapazitätszuweisung und dem Betrieb der Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur.

ADIF verwaltet fast 4.000 Kilometer Hochgeschwindigkeitsstrecken – das größte Netz dieser Art in Europa. Es wird erwartet, dass die Erfahrungen des Unternehmens als technische Maßstäbe für das geplante polnische Eisenbahnprogramm „Port Polska“ dienen werden.

Die neue Vereinbarung ersetzt eine im Jahr 2023 unterzeichnete Absichtserklärung. Die bisherige Zusammenarbeit umfasste Hochgeschwindigkeitsweichen, Zug- und Tunnel-Aerodynamik, Eisenbahnakustik, Verkehrssteuerung, Telekommunikation und den Wettbewerb zwischen den Betreibern.

Port Polska arbeitet zudem mit dem spanischen Ingenieurbüro INECO zusammen, das 2024 mit der Beratung bei der Planung und dem Bau des polnischen Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes beauftragt wurde.


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