Estonian Operail wird privatisiert

Estonian Operail wird privatisiert
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Die estnische Regierung hat auf Vorschlag des Ministers für Infrastruktur grünes Licht für die Privatisierung der AS Operail gegeben.

Die Entscheidung ebnet den Weg für den Abschluss der Verkaufstransaktion des Gütertransportunternehmens, das nicht als strategischer Vermögenswert für den Staat betrachtet wird.

Operail beschäftigt derzeit fast 200 Mitarbeiter und hat großes Interesse bei potenziellen Käufern aus dem In- und Ausland geweckt. Der Privatisierungsprozess gliedert sich in zwei Phasen. In der ersten Phase, die im Juni begann, fand eine öffentliche Auktion statt, bei der die Interessenten erste Informationen prüften und unverbindliche Angebote abgaben.

In der bevorstehenden zweiten Phase werden ausgewählte Investoren Zugang zu detaillierteren Informationen erhalten, um verbindliche Kaufangebote vorzubereiten. Die heutige Genehmigung durch das Kabinett ermöglicht detaillierte Verhandlungen mit diesen Unternehmen, sobald die verbindlichen Angebote vorliegen. Die LHV Investment Banking Unit überwacht das Auktionsverfahren.

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Die C30-M-Lokomotive von Operail erhält die Zulassung für den Streckendienst

Gleichzeitig erhält Operail die Zulassung der Lokomotive C30-M als Streckenlokomotive für den Güterverkehr, so dass die C30-M den gesamten Güterverkehrsprozess selbstständig abwickeln kann, einschließlich Rangier- und Streckendienstbetrieb.

Die in Tapa, Estland, gebaute Lokomotive C30-M ist als vielseitige Lokomotive konzipiert. Dank ihrer optimalen Größe und der bidirektionalen Steuerung eignet sie sich für Rangieraufgaben, während sie dank ihrer Leistung auch im Fernverkehr eingesetzt werden kann. Zuvor war die C30-M nur als Rangierlokomotive zugelassen und hatte im Rahmen der bestehenden Vorschriften nur begrenzte Fahrten im Fernverkehr durchgeführt.

Die neue Zertifizierung bedeutet, dass die C30-M nun ältere Modelle wie die C36-7i-Lokomotiven bei bestimmten Einsätzen ersetzen kann. Die C30-M ist zwar weniger leistungsstark als die C36, dafür aber kraftstoffsparender und umweltfreundlicher. Bei schwereren Zügen können zwei C30-M gekoppelt eingesetzt werden, wobei eine Lokomotive bei Bedarf als Hilfsantrieb fungiert.

Der Zertifizierungsprozess, der Ende letzten Jahres begann, umfasste umfangreiche technische Beratungen und zahlreiche Testfahrten. Das Tapa-Depot von Operail ist in Estland einzigartig für den Bau von Lokomotiven. Das Projekt C30-M begann 2016, die erste Lokomotive wurde 2017 fertiggestellt. Derzeit sind zwölf Lokomotiven gebaut worden, von denen neun in Estland eingesetzt werden, während drei nach Anpassung und Zertifizierung für die finnischen Eisenbahnen in Finnland fahren. Die C30-M wird aus Komponenten von General Electric und dem europäischen Hersteller CZ Loko zusammengebaut und verfügt über einen Caterpillar 3512C HD-Dieselmotor.


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