ZSSK CARGO führt neuen Zuschlagstofftransport nach Ungarn mit E-Wagen ein

ZSSK CARGO führt neuen Zuschlagstofftransport nach Ungarn mit E-Wagen ein
© ZSSK CARGO
Der Betrieb verwendet Wagen der Bauart E, die früher für Kohle und Eisenerz eingesetzt wurden und nun für den Transport von Zuschlagstoffen verwendet werden.

ZSSK CARGO hat eine neue Ganzzugverbindung für den Transport von Dolomit aus der Südslowakei nach Ungarn eingerichtet.

Reaktiviertes Gleis und Umstellung auf Vollzüge

Nach 18 Monaten technischer und administrativer Vorbereitung wurde ein stillgelegtes Gleis im Bahnhof Turňa nad Bodvou reaktiviert, um einen vollständigen Zugbetrieb zu ermöglichen. Die ersten Transporte begannen im Frühjahr 2025 mit Zügen, die zunächst aus 15 Waggons bestanden und eine Kapazität von bis zu 35 Waggons erreichen sollen. Es wird erwartet, dass das monatliche Transportvolumen bei 5.000 Tonnen liegt.

Das transportierte Material - Dolomit aus einem lokalen Steinbruch - wird auf einem eigenen Gleisanschluss im Bahnhofsbereich verladen. Früher wurde das Material in kleineren Partien an lokale Güterzüge angehängt, jetzt wird es in ganzen Ganzzügen nach Vác in Ungarn transportiert. Dort wird es mit Schlacke vermischt und in einem Zementwerk verarbeitet.

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Einsatz ehemaliger Erzwaggons für Bauzwecke

Für den neuen Dienst werden Eas-Waggons eingesetzt - ein Teil der Flotte von ZSSK CARGO, der ursprünglich für schwere Güter wie Kohle und Eisenerz verwendet wurde. Nach dem Rückgang dieser traditionellen Segmente werden die Waggons nun für den Transport von Kies, Sand und anderen Bauzuschlagstoffen umgewidmet.

Eas und andere Wagen der Gattung E (Es, Eanos, Eamos) bieten Möglichkeiten für den Transport von Schüttgut mit hoher Kapazität und unterstützen die Verlagerung des Schwerpunkts auf den Baustoffsektor. Die Umstellung trägt zu einer breiteren Neuausrichtung der Wagennutzung im slowakischen Güterverkehrsnetz bei.

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Schienennahe Alternative zum Straßenverkehr

Die neue Einrichtung verringert die Abhängigkeit vom Straßentransport in der Region. Durch die Verlagerung auf die Schiene entfallen jährlich Tausende von Lkw-Fahrten, wodurch die lokale Infrastruktur entlastet wird.

Bei ausreichender Verfügbarkeit umgenutzter Waggons und Infrastrukturpotenzial an wichtigen Verladepunkten zeigen Dienste wie die Verbindung Turňa nad Bodvou-Vác die betriebliche Machbarkeit des Zuschlagstofftransports auf der Schiene im derzeitigen Güterverkehrsumfeld.


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