Der Dienst begann im März 2025 und verbindet das Awazu-Werk von Komatsu in der Präfektur Ishikawa mit dem Werk des Unternehmens in Ibaraki über eine Strecke von rund 600 km.
Gemeinsames Projekt mit JR Freight, Nippon Express und Komatsu Logistics
Das Transportprogramm wird in Zusammenarbeit mit Komatsu Logistics (einer Tochtergesellschaft von Komatsu), Japan Freight Railway Company (JR Freight) und Nippon Express durchgeführt. Ziel ist es, Langstreckenfracht von der Straße auf die Schiene zu verlagern, insbesondere dort, wo die bestehenden Containerspezifikationen die Verkehrsverlagerung aufgrund von Gewichts- und Größenbeschränkungen bisher eingeschränkt haben.
Bisher wurden einige in Awazu hergestellte Teile, wie z. B. Getriebe, mit einer Kombination aus Bahn und Fernlastwagen transportiert. Grund dafür waren die üblichen Containerbeschränkungen, insbesondere eine Gewichtsbeschränkung von 5 Tonnen. Im Jahr 2024 gründeten die vier Unternehmen das "Awazu-Kanto Modal Shift Committee", um das Problem anzugehen, und erhielten die Projektzertifizierung gemäß dem japanischen Gesetz zur Effizienz der Güterverkehrslogistik.
Das Projekt wurde auch für die Initiative zur Beschleunigung der Verkehrsverlagerung im Haushaltsjahr 2024 ausgewählt. Komatsu stellte zu diesem Zweck sechs neu konstruierte 20-Fuß-Container vor. Diese Container ermöglichen eine maximale Nutzlast von bis zu 10 Tonnen und verdoppeln damit die Gewichtskapazität im Vergleich zu Standard-Containern im Inland.
So sieht die Transportkette aus
Die Container sind auf die Spezifikationen der Komponenten von Bau- und Bergbaumaschinen zugeschnitten und werden direkt von Komatsu betrieben. Die Transportkette beginnt im Werk Awazu, von wo aus die Container per Lkw zum Güterterminal in Kanazawa transportiert, auf JR-Freight-Waggons verladen und per Bahn nach Mito ORS (Off-Rail Station) befördert werden, wo sie erneut auf Lkw umgeladen und schließlich zum Werk in Ibaraki gebracht werden.
Ein visuelles Diagramm auf Seite 2 des Dokuments veranschaulicht diesen Logistikfluss und zeigt die Containerumschlagplätze und -arten zwischen den Komatsu-Werken in Awazu und Ibaraki.
Nicht das erste Schienenlogistikprojekt für Komatsu
Komatsu hat die Verlagerung auf die Schiene bereits seit Mai 2018 auf anderen inländischen Strecken umgesetzt. Dazu gehören Transporte zwischen dem Werk Oyama (Motoren- und Hydraulikausrüstung) und dem Werk Awazu (kleine und mittlere Baumaschinen) sowie zwischen dem Werk Koriyama (Hydraulikzylinder) und dem Werk Osaka (mittlere und große Baumaschinen).