UPM führt neues Bahnfrachtkonzept mit Rail Cargo Group in Süddeutschland ein

UPM führt neues Bahnfrachtkonzept mit Rail Cargo Group in Süddeutschland ein
© UPM Communication Papers
Das Unternehmen ist von Einzelwagentransporten auf Ganzzugverkehre umgestiegen, um den Transportfluss zwischen Produktionsstätten und Kunden zu verbessern.

UPM Communication Papers hat in Zusammenarbeit mit der Rail Cargo Group (RCG) ein neues Schienenlogistiksystem eingeführt, das sich auf seine Aktivitäten in Süddeutschland konzentriert.

RCG, ein europaweit tätiges Tochterunternehmen der ÖBB, übernimmt die tägliche Koordination der eingehenden Rohstoff- und ausgehenden Papiertransporte. Der Service umfasst das Wagenmanagement, die Ladungssicherung und die Integration mit lokalen Betreibern wie der Augsburger Localbahn, die die Verbindungen auf der ersten und letzten Meile abwickeln.

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UPM gibt an, dass der Einsatz von Ganzzügen die Transitzeiten verkürzt und die Vorhersehbarkeit der Lieferkette im Vergleich zum vorherigen System erhöht. Der Ansatz standardisiert auch die Be- und Entladeprozesse durch eine einheitliche Wagenverfügbarkeit.

Nach Angaben des Unternehmens ersetzt eine Hin- und Rückfahrt mit dem Ganzzug zwischen Nordrhein-Westfalen und Augsburg rund 60 Lkw-Fahrten und vermeidet mehr als 60 Tonnen CO₂-Emissionen. UPM plant, das Konzept auf weitere Eingangsströme, Lagerstätten und internationale Strecken aus Frankreich und Italien auszuweiten. Die Zusammenarbeit umfasst auch den Einsatz von Hybridlokomotiven.

Das Projekt steht im Zusammenhang mit dem Ziel von UPM, die Scope-3-Emissionen bis 2030 um 30 % zu senken.


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