Der Anteil des Schienengüterverkehrs bei Bergen Line steigt auf über 60 %; CargoNet und OnRail erweitern ihre Kapazitäten

Der Anteil des Schienengüterverkehrs bei Bergen Line steigt auf über 60 %; CargoNet und OnRail erweitern ihre Kapazitäten
© Jernbanedirektoratet
Die Bergen-Linie erstreckt sich über 461 km über Roa (483 km über Drammen) und gilt aufgrund der schwierigen bergigen Bedingungen, die die Zuverlässigkeit des Straßenverkehrs einschränken, als einer der widerstandsfähigsten Güterverkehrskorridore Norwegens.

Der Güterverkehr auf der norwegischen Bergenbahn zwischen Oslo und Bergen verzeichnet ein anhaltendes Wachstum, wobei die Betreiber CargoNet und OnRail von vollbesetzten Zügen und steigender Nachfrage berichten. Insgesamt verkehren nun täglich sechs Güterzüge in jeder Richtung durch den Gebirgskorridor, wodurch die Bahn einen Marktanteil von mehr als 60 % am Güterverkehr zwischen den beiden größten Städten des Landes hält. Beide Unternehmen planen, ab Herbst 2026 zusätzliche Kapazitäten einzuführen. Täglich ersetzen die derzeitigen Bahnverbindungen das Äquivalent von etwa 360 Lkw-Fahrten.

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CargoNet verzeichnete in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 einen Volumenanstieg von 20 % gegenüber dem Vorjahr. Der Betreiber setzt derzeit von Montag bis Freitag vier Zugpaare sowie zusätzliche Abfahrten am Sonntag ein und hat die Beladezeiten am Terminal in Alnabru angepasst, um den Transport von Lebensmitteln und Konsumgütern besser zu bewältigen. Es ist geplant, die Züge an Tagen mit Spitzenauslastung zu verlängern, um die Kapazität zu erhöhen, ohne zusätzliche Trassen hinzuzufügen.

OnRail betreibt zwei Zugpaare pro Tag und verzeichnet eine Pünktlichkeitsrate von nahezu 100 %, was zu hohen Auslastungsraten und einer wachsenden Kundennachfrage beiträgt. Ab Herbst 2026 wird das Unternehmen ein drittes tägliches Zugpaar einführen, wodurch neben dem Tagesverkehr zwei Abendverbindungen in jede Richtung angeboten werden.

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Infrastrukturverbesserungen durch Bane NOR, darunter verbesserte Entwässerungssysteme und größere Durchlässe, erhöhen die Ausfallsicherheit der Strecke und verringern das Risiko wetterbedingter Störungen wie Erdrutsche. Die Betreiber haben jedoch festgestellt, dass zusätzliche Ausweichgleise, verlängerte Kreuzungsgleise und ein verbesserter Erdrutschschutz erforderlich sind, um das künftige Wachstum zu bewältigen. Zudem wurde gefordert, Güterverkehrszügen eine höhere Trassenpriorität einzuräumen, um die Netzkapazität zu optimieren.

Die Bergen-Linie ist zusammen mit der Ofot-Linie nach wie vor einer der wettbewerbsfähigsten Güterverkehrskorridore Norwegens und trägt zur Stärkung der nationalen Lieferketten, zur Verkehrssicherheit und zur Verwirklichung der Ziele der Verkehrsverlagerung bei.


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