CargoBeamer baut deutschen Terminal-Hub aus

CargoBeamer baut deutschen Terminal-Hub aus
© CargoBeamer
CargoBeamer hat den Betrieb am Terminal in Kaldenkirchen übernommen, wo das Unternehmen die Kapazitäten ausbaut und Deutschlands ersten Standort mit seiner automatisierten Umschlagtechnologie einrichtet.

CargoBeamer hat den Betrieb des Terminals in Kaldenkirchen in Deutschland übernommen und treibt gleichzeitig die Bauarbeiten voran, um den Standort zum ersten Terminal des Landes auszubauen, das mit der automatisierten Umschlagtechnologie von CargoBeamer ausgestattet ist.

Die betriebliche Verantwortung für das bestehende Terminal wurde im April 2026 an CargoBeamer übertragen. Gleichzeitig schreiten die Ausbauarbeiten parallel zum täglichen Betrieb voran, wobei die Inbetriebnahme der ersten Phase für Anfang 2027 geplant ist.

Kaldenkirchen ist bereits ein wichtiger Knotenpunkt im intermodalen Netzwerk von CargoBeamer. Das Unternehmen betreibt seit mehreren Jahren Verbindungen zwischen Kaldenkirchen und Domodossola und ermöglicht so den Schienentransport von nicht kranfähigen Sattelaufliegern auf einem der wichtigsten Nord-Süd-Güterverkehrskorridore Europas.

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Die Strecke wird derzeit mit 20 Hin- und Rückfahrten pro Woche bedient und gehört damit zu den Verbindungen mit der höchsten Frequenz auf dem europäischen intermodalen Markt. Derzeit werden die Ladeeinheiten am bestehenden Terminal mit Reachstackern umgeschlagen.

Durch die Installation der horizontalen Umschlagtechnologie von CargoBeamer wird das Terminal in der Lage sein, alle Arten von Sattelaufliegern über ein stärker automatisiertes Umschlagsystem abzufertigen. Ab 2027 soll sich die jährliche Kapazität auf rund 140.000 Ladeeinheiten verdoppeln.

Nach der vollständigen Erweiterung soll die Kapazität des Terminals 200.000 Ladungseinheiten pro Jahr übersteigen, was mehr als dem Dreifachen des Niveaus vor der Erweiterung entspricht.

Das Projekt fügt sich zudem in die übergeordnete Strategie von CargoBeamer ein, europaweit eigene Terminalinfrastrukturen aufzubauen. Nach Angaben des Unternehmens soll in Kürze der Ausbau des Terminals in Domodossola mit CargoBeamer-Technologie folgen, wodurch eine Hochfrequenzverbindung zwischen den beiden automatisierten Standorten entsteht.

Für den intermodalen Sektor ist das Projekt in Kaldenkirchen von großer Bedeutung, da die Terminalkapazität und die Umschlaggeschwindigkeit nach wie vor die größten Hindernisse für die Verlagerung von mehr Sattelzugverkehr von der Straße auf die Schiene darstellen. Durch direkte Investitionen in die Terminalinfrastruktur stärkt CargoBeamer die operative Basis seines alpenquerenden Netzwerks.

Diese Entwicklung unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung einer speziellen Infrastruktur für nicht kranfähige Anhänger – ein Segment, das für den Ausbau des intermodalen Schienenverkehrs über den Standardverkehr mit Containern und Wechselaufbauten hinaus nach wie vor von zentraler Bedeutung ist.

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