Bei dem jüngsten Einsatz wurden innerhalb von 11 Stunden rund 1.426 Tonnen Holz von Lastwagen auf einen 600 Meter langen Güterzug umgeladen.
Insgesamt 23 Waggons mit einer Ladung von jeweils etwa 62 Tonnen wurden direkt von Lkw beladen, ohne dass zusätzliche Rangiervorgänge erforderlich waren. Der Zug verkehrt von Falkenhagen in Brandenburg nach Lauterbach und legt dabei rund 1.046 Kilometer zurück.
Nach Angaben des Terminalbetreibers Schieneninfrastruktur Prignitz (SIP) ersetzt ein Holztransportzug etwa 65 Lkw-Fahrten, wobei die entsprechenden Rückfahrten nicht berücksichtigt sind.
Das Holz stammt aus dem Gebiet der Ruhner Berge und wird auf der Straße von den Wäldern zum Verladegleis des Terminals transportiert. Der Schienentransport wird anschließend von einem Güterbahnunternehmen durchgeführt.
Die Holzverladung in Falkenhagen wurde Mitte Mai wieder aufgenommen, als dort der erste Zug seit rund einem Jahr abgefertigt wurde. Der jüngste Einsatz Ende Juni war das zweite Holzprojekt, das innerhalb weniger Wochen abgeschlossen wurde.
Die Verladung wurde von TUL Agroservice mit einem Mobilbagger durchgeführt, während SIP die Gleisanlagen und die Terminalinfrastruktur bereitstellte.
„Die Wiederaufnahme der Holzverladung zeigt die operative Leistungsfähigkeit des Terminals in Falkenhagen“, sagte Marvin Guthtke, Geschäftsführer von SIP. Er fügte hinzu, dass die Infrastruktur es ermögliche, solche Schienengüterverkehrsströme ohne komplexe Terminalbewegungen abzuwickeln.
Für die kommenden Monate sind weitere Holztransporte geplant. Der Umschlagplatz kann zudem Container, Schüttgut, Fahrzeuge und palettierte Fracht abfertigen.