Mehr als eine halbe Million Euro für die Untersuchung einer direkten Güterverkehrsverbindung über die Pyrenäen mit Anschluss an den Mittelmeerkorridor

Mehr als eine halbe Million Euro für die Untersuchung einer direkten Güterverkehrsverbindung über die Pyrenäen mit Anschluss an den Mittelmeerkorridor
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Das Hauptziel dieser Studien ist die Bewertung der betrieblichen Auswirkungen nach der Wiedereröffnung der Strecke Pau-Canfranc für den Güterverkehr.


Das spanische Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität hat die Ausschreibung eines Auftrags im Wert von 511.700 Euro bekannt gegeben, um eine detaillierte Studie über eine mögliche direkte Güterverkehrsverbindung zwischen dem internationalen Abschnitt Pau-Canfranc und dem Mittelmeerkorridor durchzuführen. Auf diese Weise könnte eine neue direkte Bahnverbindung für den Güterverkehr zwischen Toulouse, Bordeaux und Saragossa geschaffen werden.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Prüfung der Möglichkeit sein, eine direkte Güterverkehrsverbindung zwischen dieser Strecke und dem Mittelmeerkorridor zu schaffen, ohne Zaragoza passieren zu müssen, um so die bestehenden Probleme im Zusammenhang mit der Kontinuität des Güterverkehrs zu lösen.

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Derzeit wird der Güterverkehr zwischen Saragossa und dem Mittelmeerkorridor bei Barcelona über zwei eingleisige Strecken mit iberischer Spurweite abgewickelt, die für den Richtungsverkehr optimiert sind. Der Güterverkehr von Saragossa nach Barcelona wird hauptsächlich über die Strecke Lleida-Plana de Picamoixons abgewickelt, während in der Gegenrichtung die Strecke Mora la Nova-Caspe genutzt wird.

Das ausgeschriebene Projekt mit einer Laufzeit von 14 Monaten zielt darauf ab, Vorstudien zu erstellen, die detailliert genug sind, um die Entscheidungsfindung hinsichtlich der praktikabelsten Optionen zu unterstützen. In diesen Studien werden verschiedene potenzielle Maßnahmen zur Abschwächung der aktuellen betrieblichen Herausforderungen bewertet und die mit diesen Maßnahmen verbundenen finanziellen und zeitlichen Investitionen geschätzt.

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Diese Studie ist Teil einer umfassenderen Initiative, die von der Fazilität "Connecting Europe" (CEF) finanziert wird und sich auf die Wiedereröffnung der Strecke Pau-Canfranc konzentriert.

Insbesondere entspricht die Studie einer Initiative, die darauf abzielt, den Schienengüterverkehr als Rückgrat multimodaler Logistikketten im doppelten Kontext der wirtschaftlichen Erholung nach der COVID19 und der Erreichung der Ziele der Dekarbonisierung und Nachhaltigkeit im Verkehr zu stärken. Der Schienengüterverkehr macht in Spanien derzeit nur etwa 4 % des Landverkehrs aus.

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