Das Projekt im Wert von 61 Millionen Euro wurde mit Mitteln der Europäischen Union kofinanziert und umfasste verschiedene Modernisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und der Betriebskapazitäten in diesem Segment.
Der Umbau umfasste die Erneuerung der bestehenden Gleise, um Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h zu ermöglichen. Weitere Arbeiten umfassten die Modernisierung der Bahnhöfe Vukovar-Borovo Naselje und Vukovar, den Umbau mehrerer Haltestellen und die Verbesserung von neun Bahnübergängen mit hochwertiger Signal- und Sicherheitsausrüstung. Andere Kreuzungen wurden beseitigt oder zusammengelegt, um den Betrieb zu rationalisieren.
Die von HŽ Infrastruktura verwalteten Infrastrukturverbesserungen umfassten auch die Installation von Telekommunikationssystemen, den Einsatz moderner elektronischer Signal- und Sicherheitseinrichtungen sowie den Bau oder die Sanierung von Eisenbahnbrücken, einschließlich der Brücken über den Bobotski-Kanal und Vuka. Spezifische Modernisierungen wurden durchgeführt, um die Einhaltung der Energieeffizienzanforderungen zu gewährleisten, wie z. B. der Bau von Anlagen zur Blindleistungskompensation im Umspannwerk Jankovci.
Das Projekt erstreckt sich auf das breitere Verkehrsnetz, da die Strecke Teil des Rhein-Donau-Korridors innerhalb des Schienengüterverkehrskorridors 10 (RFC10) ist. Durch die Einbindung Ostslawoniens in das europäische Eisenbahnsystem soll es zur regionalen Vernetzung beitragen.
Es wird erwartet, dass diese Entwicklung einen reibungsloseren Güter- und Personenverkehr in der Region ermöglicht. Die Bauarbeiten wurden von dem Gemeinschaftsunternehmen COMSA und COMSA Instalaciones y Sistemas Industriales durchgeführt und von Rubicon Engineering und SPC Engineering überwacht.
Das Projekt fügt sich in die laufenden Bemühungen zur Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur in ganz Kroatien ein, wobei weitere Pläne auf die Modernisierung lokaler und regionaler Eisenbahnstrecken abzielen.