Terminal Graz-Süd erweitert Fahrzeugwerkstatt bei weiter steigendem Zugaufkommen

Terminal Graz-Süd erweitert Fahrzeugwerkstatt bei weiter steigendem Zugaufkommen
© Cargo Terminal Graz
Am Cargo Terminal Graz in Werndorf haben die Bauarbeiten für die Erweiterung der Fahrzeugwerkstatt begonnen.

Das Projekt wird von denSteiermärkischen Landesbahnen (StLB) in Zusammenarbeit mit der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH (GWP) durchgeführt, die Eigentümerin der Liegenschaft und verantwortlich für die Realisierung der neuen Infrastruktur ist.

Seit 2003 betreibt die StLB die Bahn- und Umschlaganlagen des Terminals und hat 2010 den kompletten Bahnbetrieb übernommen. In den letzten zwei Jahrzehnten hat der wachsende Containerumschlag die Kapazität des Terminals und die dazugehörige Infrastruktur an neue Grenzen gebracht. Die Fahrzeugwerkstatt, die rund 30 Eisenbahnverkehrsunternehmen bedient, die den Terminal regelmäßig nutzen, wird nun erweitert, um diesen Bedingungen gerecht zu werden.

Das aktuelle Projekt ist eine Reaktion auf das gestiegene Verkehrsaufkommen, das durch mehrere Faktoren ausgelöst wird, darunter die im Oktober 2024 fertiggestellte nördliche Verbindungsstrecke und die bevorstehende Inbetriebnahme der Koralmbahn. Beide werden voraussichtlich zu einem Anstieg der Zugbewegungen im Terminal und auf den angeschlossenen Korridoren führen. Den Projektbeteiligten zufolge wird eine geeignete Werkstattinfrastruktur als Voraussetzung für die Bearbeitung beschädigter Wagen, die Wartung von Lokomotiven und die Ermöglichung direkter Eingriffe bei der Ankunft angesehen.

© Cargo Terminal Graz
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Die Bauarbeiten werden von GWP durchgeführt. Die Werkstatterweiterung wird direkt an die bestehende Halle angebaut und besteht aus einer 76 Meter langen und 10,7 Meter breiten Stahlrahmenkonstruktion mit einer Höhe von 14,4 Metern. Sie umfasst ein Hallengleis, eine versenkte Arbeitsgrube, einen Brückenkran mit einer Tragkraft von 10 Tonnen, eine Absauganlage für Dieselfahrzeuge und erhöhte Arbeitsbühnen mit Strom-, Druckluft- und Wasserversorgung.

Zum Projektumfang gehören auch Gleisanpassungen und die Installation eines kurzen Abschnitts mit einer schaltbaren Oberleitung für die Wartung der elektrischen Triebzüge. Die Sicherheit und die Kontinuität des Betriebs während der Bauarbeiten werden durch vorinstallierte temporäre Einrichtungen gewährleistet, die eine ununterbrochene Nutzung der bestehenden Werkstatt ermöglichen.

Zu den wichtigsten Meilensteinen des Zeitplans gehört der Beginn der Bauarbeiten am 31. März 2025. Der Beginn der Gleisarbeiten ist für Juli 2025 geplant. Die Fertigstellung ist für Ende Januar 2026 geplant, wobei der Probebetrieb, die Schulung des Personals und die Dokumentation bis Anfang April andauern sollen. Die Inbetriebnahme wird für den 6. April 2026 erwartet.


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