Hochgeschwindigkeitsstrecke Lissabon-Porto: weitere Konzession für den Abschnitt Porto-Oiã gesichert

Hochgeschwindigkeitsstrecke Lissabon-Porto: weitere Konzession für den Abschnitt Porto-Oiã gesichert
© Infraestruturas de Portugal
Die Fahrtzeit zwischen Lissabon und Porto soll nach der vollständigen Inbetriebnahme der Strecke 1 Stunde und 15 Minuten betragen, und die Zahl der Fahrgäste wird auf etwa 10 Millionen pro Jahr geschätzt.

Zwischen Infraestruturas de Portugal (IP) und dem Konsortium Avan Norte wurden ein Konzessionsvertrag und ein erstes Finanzierungspaket für den Bau und die 30-jährige Instandhaltung des Abschnitts Porto-Campanhã bis Oiã, der ersten Phase der Hochgeschwindigkeitsstrecke Lissabon-Porto, abgeschlossen.

Die Konzession wurde an Avan Norte - Gestão da Ferrovia de Alta Velocidade, die vom Konsortium LusoLAV gegründete Zweckgesellschaft, vergeben. Sie umfasst die Planung, den Bau und die Instandhaltung der 71 km langen Strecke von Porto-Campanhã nach Oiã als Teil der umfassenderen 143 km langen Phase 1, die bis Soure im Bezirk Coimbra reicht.

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Gleichzeitig unterzeichneten IP und Avan Norte eine Finanzierungsvereinbarung mit der Europäischen Investitionsbank (EIB). Die Vereinbarung umfasst eine erste Tranche von 875 Mio. EUR, die Teil einer Fazilität von 3 Mrd. EUR ist, die von der EIB im Jahr 2024 im Rahmen des Programms InvestEU genehmigt wurde. Mit dieser Tranche wird der Abschnitt Porto-Oiã finanziert. Darüber hinaus werden für das Projekt rund 900 Mio. EUR von anderen nationalen und internationalen Geldgebern, 480 Mio. EUR an Zuschüssen aus der Fazilität ³eConnecting Europe³c und 150 Mio. EUR an Kofinanzierungsmitteln von IP bereitgestellt.

Zu den zu liefernden Arbeiten gehören:

  • 71 km neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Porto-Campanhã und Oiã
  • Ein neuer Bahnhof in Santo Ovídio in Vila Nova de Gaia
  • Anpassung des Bahnhofs Campanhã für den Hochgeschwindigkeitsverkehr
  • Bau einer neuen Brücke über den Fluss Douro
  • Anschluss an die bestehende Nordlinie bei Canelas
  • Ein neues Umspannwerk in der Region Estarreja

IP wird die Projektdurchführung beaufsichtigen und sich um die technische Überwachung, die Einhaltung von Vorschriften und die Integration mit nationalen und EU-Mobilitätszielen kümmern.


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