Modernisierte Dresdner Bahn bringt schnellere Verbindungen für Personen und Güter in Deutschland

Modernisierte Dresdner Bahn bringt schnellere Verbindungen für Personen und Güter in Deutschland
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Seit dem 14. Dezember nutzen die Züge in Richtung Süden von Berlin aus den umgebauten Korridor mit zwei neu hinzugefügten Fernverkehrsgleisen und Oberleitung.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember hat die Deutsche Bahn die modernisierte Dresdner Bahnstrecke wieder eröffnet. Damit ist der Regional- und Fernverkehr auf der ausgebauten Strecke zwischen Berlin Südkreuz und Blankenfelde wieder möglich.

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Eine der sichtbarsten Auswirkungen ist der Zugang zum Flughafen. Der Airport-Express (FEX) fährt nun direkt über die Dresdener Strecke und verkürzt die Fahrzeit zwischen Berlin Hauptbahnhof und Flughafen Berlin Brandenburg (BER) von 39 Minuten auf rund 23 Minuten. Auch im Fernverkehr in Richtung Dresden und Prag verkürzt sich die Fahrzeit um etwa 10 Minuten.

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Der wiedereröffnete Abschnitt ist Teil eines umfassenderen Programms zur Kapazitätserweiterung rund um den Berliner Bahnknoten. Östlich der bestehenden S-Bahn-Infrastruktur wurden auf einer Länge von 16 Kilometern zwei neue elektrifizierte Fernverkehrsgleise gebaut. Alle neun ehemaligen Bahnübergänge auf der Strecke wurden durch Straßen- oder Eisenbahnüberführungen ersetzt, und die Strecke wurde vollständig mit elektronischen Stellwerken ausgestattet.

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Innerhalb der Berliner Stadtgrenzen, zwischen Südkreuz und Lichtenrade, dürfen Personenzüge nun mit bis zu 160 km/h fahren, jenseits der Landesgrenze Berlin-Brandenburg sogar mit 200 km/h. Das Projekt wurde von der Deutschen Bahn, dem Bund und den Ländern gemeinsam finanziert, die Gesamtinvestition betrug rund 1,1 Mrd. Euro.

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Die Dresdner Bahn verbindet südlich von Berlin das Südkreuz, wo sie von der Anhalter Bahn abzweigt, und führt weiter durch die Berliner Stadtteile Marienfelde und Lichtenrade, bevor sie über Mahlow und Blankenfelde nach Brandenburg in Richtung Dresden führt. Die 1875 eröffnete Strecke ist auch Teil des Europäischen Güterverkehrskorridors 7, der Häfen an der Nord- und Ostsee mit Zielen in Südosteuropa verbindet.

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Parallel zu den Arbeiten an der Dresdner Strecke hat DB InfraGO umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen an der Anhalter Bahn zwischen Berlin Südkreuz und Bitterfeld abgeschlossen. Dazu gehörten der Einbau von 33 neuen Weichen, die Instandsetzung von weiteren 59, die vollständige Erneuerung von fast 100 Kilometern Gleis und die Sanierung von weiteren 38 Kilometern. Seit dem 14. Dezember 2025 ist der uneingeschränkte Zugverkehr auf dem Korridor Berlin-Leipzig/Halle wieder aufgenommen worden.

Die Fertigstellung beider Projekte erhöht die Kapazität für den Personen- und Güterverkehr in und um Berlin und verbessert gleichzeitig die Verbindungen zwischen der Hauptstadt, dem Flughafen BER und Zielen in Sachsen und darüber hinaus.


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