Network Rail hat Eisenbahninfrastrukturarbeiten im Wert von rund 8,2 Millionen Euro durchgeführt und damit den Standort Mossend in North Lanarkshire gestärkt, einen wichtigen Knotenpunkt im schottischen Schienengüterverkehrsnetz. Der Standort beherbergt drei große Güterterminals und wickelt mehr als 80 % des schottischen Schienengüterverkehrsvolumens ab, wodurch er eine zentrale Rolle in den Lieferketten des Landes spielt.
Die Modernisierungsarbeiten wurden während einer geplanten neuntägigen Sperrung über die Feiertage durchgeführt. Der Schwerpunkt der Arbeiten lag auf der Verbesserung der Netzzuverlässigkeit und der Betriebsleistung auf einer Strecke, die sowohl von Güter- als auch von Personenzügen genutzt wird.
Die Infrastrukturmaßnahmen umfassten den Austausch von mehr als 1,6 km Gleis, die Erneuerung von sieben wichtigen Gleisverbindungen, die Installation von rund 410 Metern neuer Entwässerungsanlagen sowie die Modernisierung der Signal- und Oberleitungsanlagen.
Zusätzlich zum Hauptinfrastrukturprogramm investierte Network Rail weitere 0,29 Millionen Euro aus seinem Targeted Performance Fund, um die betriebliche Effizienz in Mossend zu verbessern. Dadurch können Güterzüge nun mit einer Geschwindigkeit von 15 mph in die Terminals ein- und ausfahren, dreimal schneller als zuvor, was die Belegungszeiten verkürzt und den Durchsatz auf der Strecke verbessert.
Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Strecke am 3. Januar wieder für den Verkehr freigegeben. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Güterverkehrsunternehmen wie DB Cargo, GB Railfreight, Freightliner, Colas Rail und Direct Rail Services durchgeführt.