Der Bahnverkehr zwischen Hamburg und Berlin wird am 14. Juni auf der gesamten Strecke wieder aufgenommen, womit der während der umfassenden Gleissanierung eingerichtete Busersatzverkehr endet.
Ab diesem Zeitpunkt verkehren alle Regionalverbindungen wieder nach dem regulären Fahrplan. Auch die Kapazitäten für den Güterverkehr zwischen Hamburg und Berlin sowie auf den Zubringerstrecken werden wieder vollständig hergestellt.
Auch der Fernverkehr wird wieder aufgenommen, wobei DB InfraGO bis zum 30. Juni geringfügige Fahrplanänderungen vornehmen wird. Diese stehen im Zusammenhang mit der endgültigen Genehmigung und den Belastungsversuchen der neuen Signal- und Stellwerkstechnik zwischen Hagenow Land und Berlin-Spandau.
Laut DB InfraGO werden alle geplanten Fernzüge mit voller Kapazität verkehren. Auf einigen Streckenabschnitten sind jedoch in den ersten Tagen nach der Wiederinbetriebnahme weiterhin vorübergehende Geschwindigkeitsbegrenzungen erforderlich, von denen ausschließlich Fernzüge betroffen sind.
Die Infrastrukturarbeiten auf dieser Strecke sind abgeschlossen. Seit dem 1. August 2025 hat DB InfraGO auf der Strecke Hamburg–Berlin 165 Kilometer Gleis, 249 Weichen, sieben neue Kreuzungsgleise, 678 Signalanlagen und 25 Bahnsteige erneuert.
An 28 Bahnhöfen entlang der Strecke wurden zudem Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Nach der Wiedereröffnung werden an ausgewählten Bahnhöfen noch einige Restarbeiten fortgesetzt, da wetterbedingte Einschränkungen zu Beginn des Jahres eine fristgerechte Fertigstellung verhindert hatten.
Daher sind die Bahnsteige in Müssen, Nauen, Falkensee und Albrechtshof vorübergehend entweder nicht vollständig oder nur eingeschränkt zugänglich. In Nauen, Falkensee und Albrechtshof werden Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität gebeten, sich an das Mobilitätszentrum zu wenden, um eine individuelle Reiselösung zu erhalten.
DB InfraGO teilt mit, dass man daran arbeite, die verbleibenden Arbeiten an den Bahnhöfen so schnell wie möglich abzuschließen.