Der Unfall ereignete sich nach einem Felssturz, auf den der aus einer Lokomotive und fünf Waggons bestehende Zug der SJ Nord auf der Strecke der Nordlandsbanen stieß.
Nach Angaben der Polizei in Nordland kam der Zugführer bei der Entgleisung auf tragische Weise ums Leben, und vier weitere Fahrgäste erlitten Verletzungen. Die Rettungsdienste wurden zusammen mit Bane NOR sofort an den Ort des Geschehens entsandt, um bei den Rettungsmaßnahmen zu helfen und die Situation zu bewältigen.
Sowohl die E6 als auch die Nordlandsbanen sind in der Nähe der Unfallstelle gesperrt worden. Die Strecke wird für mehrere Tage gesperrt bleiben, da Untersuchungen durchgeführt werden, gefolgt von den notwendigen Aufräum- und Reparaturarbeiten. Ein Geologe wird die Bedingungen an der Unfallstelle untersuchen, um weitere Erkenntnisse über die Ursachen des Unfalls zu gewinnen.
Die nationale Unfalluntersuchungskommission (National Accident Investigation Board) und die Untersuchungs- und Analyseeinheit von Bane NOR untersuchen aktiv die Umstände, die zur Entgleisung geführt haben. Der Betrieb in den betroffenen Gebieten wird bis zum Abschluss der Ermittlungen und der Reparaturarbeiten an der Strecke weiterhin eingestellt.
Die lokalen Behörden, darunter auch die Gemeinde Hemnes, haben einen Krisenstab eingerichtet, um Unterstützung zu leisten. Kindergärten und Horte werden geöffnet bleiben, um Kinder aufzunehmen, deren Eltern sie aufgrund des Vorfalls nicht abholen können.