Der Zentrale Kommunikationshafen (CPK) hat in Zusammenarbeit mit der PKP Polskie Linie Kolejowe und dem Institut für die Entwicklung von Städten und Regionen die Arbeit am Integrierten Eisenbahnnetz (Zintegrowaną Siecią Kolejową, ZSK) aufgenommen.
Bei einem Treffen im Infrastrukturministerium wurden die Vertreter der Woiwodschaftsmarschallämter mit dem ZSK-Rahmen und dem Konsultationsprozess vertraut gemacht. Das Projekt beinhaltet einen polyzentrischen Ansatz, der darauf abzielt, die städtische Anbindung gleichmäßiger über Polen zu verteilen. Mit dieser Methode, die sich auf Daten über die nationalen Fahrgastströme stützt, soll die Entwicklung des Schienennetzes auf die Bedürfnisse sowohl der städtischen Zentren als auch der regionalen Gebiete abgestimmt werden.
Die Planung umfasst die Koordinierung mit lokalen und regionalen Verkehrssystemen, wobei der Schwerpunkt auf Verbindungen zwischen dem Fernverkehr und regionalen Bus- und Bahnnetzen liegt. Die Beteiligten wiesen auf das Potenzial eines solchen Ansatzes hin, die Zugänglichkeit des öffentlichen Verkehrs zu verbessern und Fragen der verkehrlichen Ausgrenzung anzugehen.
Das Projekt steht im Einklang mit laufenden Infrastrukturinitiativen wie dem Flughafen CPK und Polens erster Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnlinie. Das Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz "Y" soll große Städte wie Warschau, Lodz, Breslau und Posen verbinden und wurde von mehreren Regionen und Verkehrsorganisationen mitgestaltet.
Die weitere Entwicklung des integrierten Eisenbahnnetzes wird Konsultationen im Rahmen regionaler Expertengremien umfassen, die Anfang 2025 beginnen sollen. Diese Sitzungen werden sich darauf konzentrieren, die lokalen Perspektiven zu den Verkehrsbedürfnissen und den Prioritäten der Raumentwicklung zu integrieren. Zu den wichtigsten Aspekten gehören die Analyse bestehender Wirtschaftsverbindungen, regionale Entwicklungsziele und Prioritäten für Infrastrukturinvestitionen bis zum Jahr 2035.
Die analytischen Arbeiten für das ZSK werden bis zum ersten Quartal 2026 fortgesetzt, wobei fortschrittliche Instrumente wie Modelle für den Personen- und Güterverkehr und Planungssysteme zum Einsatz kommen.