Die Fahrzeuge werden in der Produktionsstätte in Reichshoffen (Elsass) hergestellt, die jetzt von CAF betrieben wird.
Die Bestellung umfasst zwei Zugtypen:
- 5 elektrische Intercités-Züge mit je 6 Wagen und einer Kapazität von 355 Fahrgästen.
- 9 TER-Züge mit je 4 Wagen und 228 Sitzplätzen.
Die Bimodus-Konfiguration ermöglicht den Betrieb sowohl unter elektrischen als auch unter nicht-elektrischen Bedingungen und bietet so Flexibilität für den regionalen Einsatz. Die Intercités-Einheiten sind für den regionalen Fernverkehr konfiguriert.
Alle Züge sind so konzipiert, dass sie die Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllen. Sie verfügen über vergrößerte Toiletten und eine Ausstattung, die das Reisen für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität erleichtert. Der Innenraum ist mit indirekter LED-Beleuchtung, breiten Fenstern und Sitzen mit Steckdosen, Leselampen und Armlehnen ausgestattet.
Die neun TER-Züge werden mit einer zusätzlichen Feststellbremse und einer vorbereiteten Infrastruktur für das Europäische Zugsicherungssystem (ETCS) geliefert, die eine künftige Integration in standardisierte Signalisierungsumgebungen ermöglicht.
Die Coradia-Polyvalent-Plattform hat sich in mehreren französischen Regionen durchgesetzt: Fast 450 Einheiten wurden bestellt und etwa 400 sind derzeit in Betrieb. Ihre modulare Struktur unterstützt verschiedene Antriebsarten und Layouts, die sowohl für TER- als auch für Intercités-Dienste geeignet sind.