Das Projekt umfasst chinesische Investitionen und wird die 900 km lange Strecke zwischen der Hauptstadt und der zweitgrößten Stadt des Landes umfassen, berichtet New Silk Road Discovery. Der Teheran-Mashhad-Korridor gehört zu den am stärksten befahrenen Eisenbahnstrecken in Westasien und weist eine hohe Konzentration des Personenverkehrs auf, insbesondere durch religiöse Pilger, die nach Mashhad reisen.
Mashhad, eine Stadt mit 3,5 Millionen Einwohnern, ist ein wichtiger Knotenpunkt des Sarakhs-Razi-Eisenbahnkorridors, der Zentralasien über den Iran mit dem Irak verbindet. Der Ost-West-Korridor spielt eine zentrale Rolle für den regionalen Güterverkehr.
Das Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnprojekt ist Teil eines umfassenderen Vorstoßes der iranischen Behörden, Teile des iranischen Eisenbahnnetzes mit chinesischer Unterstützung zu erneuern. Im Juli bestätigte der iranische Bahnchef, dass Pläne zur Elektrifizierung von fast 1.000 km Gleis von der Grenze zwischen Sarakhs und Turkmenistan bis nach Razi nahe der irakischen Grenze im Gange sind. Zur Erhöhung der Kapazität sollen ausgewählte Abschnitte zweigleisig ausgebaut werden.
Das erklärte Ziel ist die Verdreifachung des Frachtaufkommens auf diesem Korridor auf 15 Millionen Tonnen jährlich. Der Ausbau steht im Zusammenhang mit Irans Bestrebungen, seine Position als Transitknotenpunkt im Rahmen von Chinas "Belt and Road"-Initiative auszubauen, die groß angelegte Infrastrukturprojekte zur Verbindung Asiens mit Europa und Afrika vorsieht.