DB und SBB haben nach den im Dezember 2025 eingeführten Fahrplanänderungen eine deutliche Verbesserung der Pünktlichkeit im internationalen IC-Verkehr zwischen Stuttgart, Schaffhausen und Zürich gemeldet.
Nach dem überarbeiteten Betriebskonzept endet nun jeder zweite Zug aus Stuttgart in Singen, wo eine planmäßige Anschlussverbindung nach Zürich weiterfährt. Darüber hinaus betreibt die SBB einen Ersatzzug ab Schaffhausen, wenn die Durchgangsverbindungen aus Deutschland stark verspätet sind, wodurch eine höhere Zuverlässigkeit auf dem Schweizer Streckenabschnitt gewährleistet wird.
Nach Angaben der beiden Bahnbetreiber hat sich die durchschnittliche Pünktlichkeit der Ankünfte in Zürich seit Einführung der Änderungen um rund 20 Prozentpunkte auf über 80 % verbessert. Mehr als 80 % der IC-Züge kommen nun mit weniger als drei Minuten Verspätung in Zürich an. Der Ersatzzug aus Schaffhausen wurde rund 100 Mal eingesetzt und trug dazu bei, zuverlässige Verbindungen für Reisende in Richtung Zürich sicherzustellen.
Angesichts der positiven Auswirkungen haben die DB und die SBB gemeinsam beschlossen, das derzeitige Konzept bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 beizubehalten. Gleichzeitig wollen beide Unternehmen weiter an Verbesserungen arbeiten, um die von der Schweiz angestrebten Pünktlichkeitsstandards zu erreichen.
Langfristig streben die Partner eine Stabilisierung der Verbindung Stuttgart–Zürich an, wobei sie ein Gleichgewicht zwischen attraktiven grenzüberschreitenden Verbindungen und einem zuverlässigen Inlandsverkehr innerhalb der Schweiz anstreben.