Die Österreichischen Bundesbahnen(ÖBB) haben bei Siemens Mobility 30 weitere Mireo-Züge bestellt und erweitern damit ihre Flotte dieses Zugtyps auf 100 Einheiten. Zuvor waren bereits 70 Mireo-Züge aus dem Rahmenvertrag zwischen den ÖBB und Siemens Mobility bestellt worden.
Die Mireo-Züge sind für den Regional- und Pendlerverkehr konzipiert und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Züge werden in Österreich, Deutschland und der Tschechischen Republik eingesetzt und sind mit dem Europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgestattet, das die Interoperabilität zwischen den verschiedenen Netzen gewährleistet.
Die neu bestellten Züge werden im Vergleich zu den bisherigen Mireo-Modellen breitere Waggons aufweisen und ein einteiliges Zugkonzept verwenden. Die Innenausstattung umfasst eine Klimaanlage, WLAN an Bord, barrierefreie Zugänge und Abstellplätze für Fahrräder, Rollstühle, Kinderwagen und Wintersportgeräte. Darüber hinaus sind die Fahrgasträume mit Steckdosen und einer auf den Regionalverkehr ausgerichteten Sitzordnung ausgestattet.
Mit dieser Erweiterung setzen die ÖBB ihre Flottenmodernisierungsstrategie fort und erhöhen die Kapazität für den Regionalverkehr. Der Zeitplan für die Lieferung entspricht der langfristigen Planung des Betreibers für den Einsatz von Rollmaterial auf seinem gesamten Netz.