Mercitalia Intermodal hat eine Vereinbarung mit dem österreichischen Technologieunternehmen PJM unterzeichnet. Im Rahmen des Projekts werden rund 600 intermodale Waggons mit digitalen Zugfunktionen ausgestattet. Das Projekt soll zwischen 2025 und 2027 umgesetzt werden. Das WaggonTracker-System von PJM wird im Rahmen der routinemäßigen Wartung integriert werden.
Das WaggonTracker-System ermöglicht die Überwachung der wichtigsten Zugkomponenten in Echtzeit. Dazu gehören Geschwindigkeit, Richtung, Geofencing und Radsatzleistung. Die Betriebssicherheit wird außerdem durch fortschrittliche Funktionen wie die Überwachung von Bremsen und Zugsattelzapfen und ein Intelligentes Entgleisungsdetektionssystem (IDDS) erhöht. Ein lokales Funksystem sorgt für eine sichere Kommunikation zwischen den Waggons und der Lokomotive in Echtzeit. Das System ist außerdem voll kompatibel mit der Zukunftstechnologie der digitalen automatischen Kupplung (DAC).
Mit der Digitalisierung seiner Flotte will Mercitalia Intermodal die Effizienz der Zugvorbereitung verbessern, die Wartung durch vorausschauende Strategien optimieren, die Zuverlässigkeit erhöhen und gleichzeitig unerwartete Reparaturkosten senken
"Bahnlogistikunternehmen sehen sich mit einem äußerst schwierigen wirtschaftlichen Umfeld konfrontiert. Digitale und automatisierte Güterzüge sorgen für die nötige Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit und Planbarkeit. Mit intelligenten Zugfunktionen profitieren Wagenhalter schon heute von zahlreichen Vorteilen und sind auch für zukünftige Technologien wie die Digitale Automatische Kupplung bestens gerüstet", so Günter Petschnig, CEO von PJ Monitoring.
Mercitalia Intermodal ist der größte intermodale Betreiber Italiens. Er verwaltet ein Netz, das mehr als 150 Häfen und Terminals in ganz Europa verbindet. Die laufenden Investitionen des Unternehmens in intelligente Zugtechnologie stehen im Einklang mit seinem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Schienengüterverkehrs zu stärken.