Ursachen der Griechenland-Katastrophe noch unbekannt, weitere Todesopfer

Ursachen der Griechenland-Katastrophe noch unbekannt, weitere Todesopfer
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Die Zahl der Todesopfer des gestrigen Zugunglücks in Griechenland ist auf mindestens 43 angestiegen.

Ein örtlicher Bahnhofsmanager in Larissa, der Stadt, durch die der Personenzug gefahren war, wurde festgenommen. Gegen den 59-Jährigen wurde Anklage wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger schwerer Körperverletzung erhoben, so die Polizei.

Die erste Schlussfolgerung einer Untersuchung des Unfalls deutete auf menschliches Versagen hin, so die Griechische Eisenbahngesellschaft (OSE). Eine andere Person am Bahnhof Larrisa machte jedoch ein mögliches technisches Versagen für den Unfall verantwortlich, berichtet die BBC.

Verkehrsminister Kostas Karamanlis trat gestern zurück und erklärte, er halte es für seine "Pflicht", zurückzutreten, "als grundlegendes Zeichen des Respekts vor dem Andenken der Menschen, die so ungerecht gestorben sind".

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, der die Unfallstelle am Mittwoch besuchte, versprach, den Vorfall aufzuklären und dafür zu sorgen, dass er sich nicht wiederholt.

Griechische Feuerwehrleute sagten, dass sich die Identifizierung von Personen aufgrund der Temperaturen von über 1.300°C am Brandort als "sehr schwierig" erweist.

Zusätzlich zu den 43 Todesopfern sind Dutzende von Menschen verletzt worden.


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