ÖBB erweitert Batterieflotte mit Bestellung bei Stadler

ÖBB erweitert Batterieflotte mit Bestellung bei Stadler
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Die ÖBB hat sieben weitere batterieelektrische FLIRT Akku-Züge bei Stadler bestellt und setzt damit ihre Umstellung weg vom Dieselbetrieb auf Regionalstrecken in Niederösterreich fort.

Die ÖBB hat bei Stadler sieben weitere batterieelektrische Triebzüge vom Typ FLIRT Akku bestellt und setzt damit ihr Programm zur Modernisierung und Dekarbonisierung der Regionalflotte in Niederösterreich fort.

Die neuen Züge sollen 2028 ausgeliefert werden und voraussichtlich ab dem Fahrplanwechsel 2029 in Betrieb genommen werden. Sie werden schrittweise die bestehenden Dieselzüge auf Regionalstrecken wie der Kamptalbahn und der Erlauftalbahn ersetzen, wo noch keine vollständige Elektrifizierung vorhanden ist.

Der Auftrag ist Teil einer umfassenderen Rahmenvereinbarung, die ÖBB und Stadler im Jahr 2023 über bis zu 120 FLIRT Akku-Einheiten unterzeichnet haben. Der erste Abruf umfasste 16 Züge, während dieser zweite Auftrag das Programm erweitert und die batterieelektrische Traktion als zentrales Element der Regionalstrategie der ÖBB bestätigt.

Der FLIRT Akku ist so konzipiert, dass er sowohl unter Oberleitungen als auch auf nicht elektrifizierten Strecken mit Bordbatterien betrieben werden kann. Dadurch können regionale Betreiber den Dieselverbrauch senken, ohne auf die vollständige Elektrifizierung der Infrastruktur warten zu müssen – ein Modell, das in europäischen Sekundär- und Regionalnetzen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Nach Angaben der Unternehmen werden die sieben zusätzlichen Einheiten den Dieselverbrauch um rund 500.000 Liter pro Jahr senken und die jährlichen CO₂-Emissionen um etwa 1.200 Tonnen reduzieren. Für die ÖBB ist der Auftrag ein weiterer Schritt hin zu emissionsärmeren Bahnverkehrsdiensten in Regionen, in denen Batterieantriebe eine praktische Alternative zu Dieselflotten darstellen können. Die Züge werden im Stadler-Werk in Bussnang in der Schweiz gebaut.

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