Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben technische Details zu den 116 Doppelstock-Triebzügen veröffentlicht, die bei Siemens Mobility im Rahmen des Rahmenvertrags im Wert von 2,1 Mrd. Euro bestellt wurden.
Der Vertrag umfasst 116 Triebzüge mit einer Option auf weitere 84. Die SBB hat nun bestätigt, dass die Flotte als Desiro-DoSto-Züge ausgeliefert wird, die für den Regional- und S-Bahn-Verkehr mit hoher Kapazität konfiguriert sind, darunter die Zürcher S-Bahn und Verbindungen in der Westschweiz.
Jeder Zug wird rund 540 Sitzplätze bieten. Nach Angaben der SBB bieten die neuen Züge im Vergleich zu den Fahrzeugen, die sie ersetzen sollen, etwa 10 % mehr Sitzplätze und rund 30 % mehr Stehplätze. Die Züge werden über Niederflureinstiege, Mehrzweckbereiche für Fahrräder und Kinderwagen, Steckdosen an allen Sitzplätzen sowie modernisierte Fahrgastinformationssysteme verfügen.
Aus technischer Sicht werden die Desiro DoSto-Züge mit Energiemanagementsystemen und Wärmepumpentechnologie ausgestattet sein. Siemens gibt an, dass die Wagenkästen aus Aluminium unter Verwendung von CO₂-reduziertem Material hergestellt werden. Die Endmontage der Wagenkästen erfolgt in Krefeld, während das Projektmanagement, die Tests und die Inbetriebnahme in der Schweiz durchgeführt werden.
Der Rahmenvertrag und der Hintergrund der Ausschreibung, einschließlich der öffentlichen Debatte im Anschluss an die Vergabeentscheidung, wurden in einem früheren Bericht von Railmarketbehandelt.