Die Škoda-Gruppe hat einen Vertrag über 120 Millionen Euro über die Lieferung von 10 regionalen Triebzügen an die Usbekische Eisenbahn unterzeichnet.
Die Züge basieren auf Škoda-Plattformen, die derzeit in Lettland und Estland im Einsatz sind, und sind für den regionalen Personenverkehr vorgesehen.
Neben der Lieferung von Schienenfahrzeugen umfasst das Projekt die Gründung eines Joint Ventures in Usbekistan zur Lokalisierung der Produktions- und Wartungsaktivitäten. Die Vereinbarung sieht zudem die Einrichtung einer Škoda-Akademie vor, die technische Schulungen anbietet und den Transfer von Wartungs-Know-how an das lokale Personal unterstützt.
Das Projekt ist Teil des „Global Gateway“-Rahmenprogramms der Europäischen Union und wird von tschechischen und EU-Institutionen unterstützt, darunter die Europäische Investitionsbank und die Exportkreditagentur EGAP.