Die MÁV plant den Bau von 35 doppelstöckigen InterCity-Triebzügen unter Verwendung freigegebener EU-Mittel

Die MÁV plant den Bau von 35 doppelstöckigen InterCity-Triebzügen unter Verwendung freigegebener EU-Mittel
© MÁV Csoport
Dávid Vitézy, ein ungarischer Verkehrspolitiker und ehemaliger Staatssekretär für Verkehr, erklärte, die Züge könnten ab 2029 in Betrieb genommen werden, sofern die Ausschreibung noch in diesem Jahr erfolgt.

Die MÁV plant die Anschaffung von mindestens 35 neuen InterCity-Triebzügen, nachdem Ungarn im Rahmen einer Vereinbarung über 16,4 Mrd. Euro Zugang zu EU-Fördermitteln erhalten hat.

Bei der geplanten Flotte würde es sich um doppelstöckige InterCity-Triebzüge handeln. Laut Vitézy entspräche die Kapazität in etwa der von rund 200 bestehenden InterCity-Wagen, was der MÁV ein umfangreiches Erneuerungsprogramm für den Fernverkehr bescheren würde.

Die Züge sind für die wichtigsten InterCity-Strecken Ungarns vorgesehen, darunter Budapest–Debrecen–Nyíregyháza–Miskolc, Budapest–Szeged und Budapest–Pécs. Die Züge sollen klimatisiert und barrierefrei sein.

Vitézy stellte einen Zusammenhang zwischen der Beschaffung und dem Zugang Ungarns zu EU-Mitteln her und erklärte, die Finanzierung würde es der Regierung ermöglichen, erneut neue Fernverkehrszüge anzuschaffen, nachdem mehrere Jahre lang keine neuen InterCity-Züge bestellt worden waren.

Er kritisierte zudem die frühere Aussetzung der Beschaffung von InterCity-Zügen durch die MÁV Ende 2022 und führte die aktuellen Betriebsprobleme auf den Mangel an Rollmaterial und die begrenzte Verfügbarkeit der vorhandenen Wagen zurück.


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