Die MÁV plant die Anschaffung von mindestens 35 neuen InterCity-Triebzügen, nachdem Ungarn im Rahmen einer Vereinbarung über 16,4 Mrd. Euro Zugang zu EU-Fördermitteln erhalten hat.
Bei der geplanten Flotte würde es sich um doppelstöckige InterCity-Triebzüge handeln. Laut Vitézy entspräche die Kapazität in etwa der von rund 200 bestehenden InterCity-Wagen, was der MÁV ein umfangreiches Erneuerungsprogramm für den Fernverkehr bescheren würde.
Die Züge sind für die wichtigsten InterCity-Strecken Ungarns vorgesehen, darunter Budapest–Debrecen–Nyíregyháza–Miskolc, Budapest–Szeged und Budapest–Pécs. Die Züge sollen klimatisiert und barrierefrei sein.
Vitézy stellte einen Zusammenhang zwischen der Beschaffung und dem Zugang Ungarns zu EU-Mitteln her und erklärte, die Finanzierung würde es der Regierung ermöglichen, erneut neue Fernverkehrszüge anzuschaffen, nachdem mehrere Jahre lang keine neuen InterCity-Züge bestellt worden waren.
Er kritisierte zudem die frühere Aussetzung der Beschaffung von InterCity-Zügen durch die MÁV Ende 2022 und führte die aktuellen Betriebsprobleme auf den Mangel an Rollmaterial und die begrenzte Verfügbarkeit der vorhandenen Wagen zurück.