Die Eisenbahnverwaltung hat zwei Eisenbahnstrecken auf der Branický-Brücke in Prag sowie den Abschnitt über den Krč zur neuen Haltestelle Prag-Kačerov in Betrieb genommen. Auch Personenzüge werden von der erhöhten Streckenkapazität profitieren. Das Projekt wird größtenteils von der EU finanziert und kostet über 106,6 Mio. EUR.
Dieser Abschnitt wird hauptsächlich für den Güterverkehr genutzt, aber es wird erwartet, dass der Personenverkehr zunehmen wird. Züge von Prag nach Beroun und Pilsen werden ebenfalls die neu rekonstruierte Strecke nutzen. Denn der Bahnhof Smíchov wird renoviert und die Výtoň-Brücke wird neu gebaut.
"Der Wiederaufbau der Branický-Brücke ist ein weiteres wichtiges Eisenbahnprojekt im Raum Prag, das es den Fahrgästen ermöglichen wird, die Züge häufiger zu benutzen. Der Schienenverkehr ist ein klares Beispiel für die immensen Vorteile der tschechischen Mitgliedschaft in der EU, die wir in diesem Jahr feiern. Modernisierte Strecken, Bahnhofsgebäude und neue Züge machen das Reisen für uns alle bequemer. Dank umfangreicher europäischer Investitionen sind wir nicht länger ein 'Verkehrsmuseum', sondern ein moderner Teil des gesamteuropäischen TEN-V-Verkehrsnetzes", sagte Martin Svášek von der Vertretung der Europäischen Kommission in der Tschechischen Republik.
"Wir haben das zweite Gleis auf der Branický-Brücke wie geplant in Betrieb genommen. Dies geschah nach dem Abriss von Teilen des bestehenden Bauwerks, dem Bau einer neuen Fahrbahnplatte, von Gesimsen und einer Isolierung, gefolgt von technologischen Verbesserungen und der Sanierung der Stahlbetonkonstruktion, je nach Zustand der verschiedenen Teile. Dank der reibungslosen Zusammenarbeit mit dem Kunden und innerhalb des Projektteams ist es uns gelungen, das Projekt trotz der knappen Fristen rechtzeitig abzuschließen und zu übergeben", so Aleš Gothard, Direktor und Vorstandsvorsitzender von Metrostav TBR.