Modernisierung der Signalanlagen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Lyon

Modernisierung der Signalanlagen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Lyon
© systra.com
Mit dieser wichtigen Modernisierung wird die historische Strecke, die seit 1981 in Betrieb ist, modernisiert.

Die Teams von SYSTRA France haben an der technologischen Migration der Signalanlagen und des Betriebs auf der meistbefahrenen Hochgeschwindigkeitsstrecke Europas, der LGV Paris-Lyon, teilgenommen. Dies wird es der Strecke ermöglichen, in Zukunft auf das Europäische Eisenbahnverkehrsmanagementsystem (ERTMS) umzusteigen.

Die 1981 in Betrieb genommene Strecke Paris-Lyon ist die älteste und mit bis zu 13 Zügen pro Stunde auch die verkehrsreichste LGV-Strecke Europas. Die beiden Gleise, die mit einem alten Signalsystem ausgestattet waren, wurden durch computergesteuerte Stellwerke vollständig erneuert. Ziel ist es, bis 2026 die Umstellung auf das interoperable ERTMS-System der Stufe 2 zu ermöglichen.

Seit dem 13. November wird die Signalisierung der LGV-Linie Sud-Est von einem neuen Kontrollturm in Lyon aus gesteuert. Die 409 km lange Strecke Paris-Lyon wird damit zuverlässiger, belastbarer und interoperabler. Züge aus ganz Europa werden sie nutzen können. Mit bis zu 16 Zügen pro Stunde in jeder Richtung wird sich die Zahl der Verbindungen auf dieser Strecke bis 2030 noch weiter erhöhen.

"Diese Umstellung ist eine Weltpremiere und stellt den Höhepunkt von fast fünf Jahren an Studien dar. SYSTRA France ist seit 2019 an allen Phasen des Projekts beteiligt. Es ist das erste Mal, dass die SNCF Réseau so viele Aufgaben ausgelagert hat", sagt Marc Bogaert, Projektleiter FIT (Eisenbahn) bei SYSTRA Frankreich.


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