HHLA testet autonomen Roboter für Pin-Handling an Containertragwagen

HHLA testet autonomen Roboter für Pin-Handling an Containertragwagen
© HHLA
Die Initiative konzentrierte sich auf die Entwicklung eines mobilen Roboters zur Automatisierung der Positionierung von Verriegelungsbolzen an Containerwagen.

Die Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) und das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) haben das Projekt "Pin Handling mR" abgeschlossen.

Der Roboter wurde unter Betriebsbedingungen auf dem HHLA Container Terminal Tollerort (CTT) getestet. Das System wurde entwickelt, um eine Aufgabe zu übernehmen, die derzeit manuell ausgeführt wird: das Platzieren und Einstellen von Sicherungsstiften je nach Containergröße und -position. Diese Stifte sind für die Sicherung von Containern auf Eisenbahnwaggons unerlässlich und variieren je nach Ladungskonfiguration.

Die mit einem Magnetgreifer ausgestattete Robotereinheit, die über ein von HHLA Sky entwickeltes System gesteuert wird, ist in der Lage, sich autonom entlang von Containerzügen zu bewegen. Sie identifiziert die Standorte der Stifte, führt die notwendige Positionierung durch und meldet dies an ein zentrales Kontrollsystem zurück. Die Systemkomponenten wurden zunächst in Simulationen und in einer kontrollierten Laborumgebung getestet, bevor sie auf dem Terminal erprobt wurden.

Technische Planung und Koordinierung

Fraunhofer CML leitete die Entwicklung und Integration der Roboterlösung. Der Umfang umfasste die Auswahl der Hardware, die Systemarchitektur und die vollständige Systemintegration. Die Software basiert auf einem Robot Operating System (ROS), das auf die spezifischen Anforderungen des Pin-Handling-Prozesses zugeschnitten ist.

Die HHLA koordinierte das Projekt durch die Zusammenarbeit mehrerer Tochtergesellschaften, darunter HHLA Sky, Metrans, Hamburg Port Consulting (HPC) und das Terminalteam des CTT. Das Projekt nutzte dieses Netzwerk, um die Arbeitsabläufe auf den Terminals mit neuen Automatisierungstechnologien abzustimmen.

Weiterer Entwicklungspfad

Die Forschungsphase wurde am 1. April 2025 mit einer Präsentation und Live-Demonstration beim CTT abgeschlossen. Die Technologie ist zwar noch nicht einsatzbereit, aber die Ergebnisse haben einen Rahmen für künftige Iterationen geschaffen. Mögliche Folgephasen könnten auf den Übergang von Pilot- zu produktionsreifen Systemen abzielen, wobei der Schwerpunkt auf Kosteneffizienz und betrieblicher Integration liegt.

Das IHATEC-Förderprogramm unterstützt Innovationen in der Hafenlogistik, insbesondere bei autonomen und automatisierten Systemen. Das Projekt trägt zur Erforschung mobiler Roboteranwendungen im Bahnbetrieb bei, insbesondere an der Schnittstelle zwischen Terminalumschlag und Schienengüterlogistik.


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