Die University of Hull hat die Gründung von Railwhere bekannt gegeben, einem Unternehmen, das sich auf die Unterstützung von Schienengüterverkehrsbetreibern mit Software zur Steigerung der betrieblichen Effizienz konzentriert.
Railwhere bietet eine Software an, die den Betreibern bei der Optimierung der Streckenführung, des Kraftstoffverbrauchs und der Kohlenstoffemissionen hilft. Das Projekt umfasste die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie, darunter Network Rail und Freightliner. Lampada Digital Solutions, eine Tochtergesellschaft der Universität, trug ebenfalls zum Entwicklungsprozess bei.
In Zusammenarbeit mit Aether Limited und der Universität von Derby im Rahmen von Innovate UK hat Freightliner den Zugbetrieb so umstrukturiert, dass größere Mengen an weniger Tagen transportiert werden können, was den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen senkt und gleichzeitig Trassen frei macht.
Network Rail und Lampada haben gemeinsam eine Anwendung entwickelt, die Planern bei der Optimierung von Zuggewichten helfen soll. Beide Projekte wurden mit Branchenpreisen ausgezeichnet, unter anderem in den Kategorien Frachtprojekt und Betriebssicherheit.
Railwhere beabsichtigt, den Betreibern Werkzeuge zur Optimierung der Ressourcenplanung und der Netznutzung zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen ist als kommerzielles Spin-off tätig und wird im Rahmen der Forschungsanwendung und des Wissenstransfers durch die Universität von Hull positioniert.
Die Universität hat erklärt, dass das Geschäftsmodell von Railwhere ein umfassenderes Bestreben widerspiegelt, Forschungsergebnisse mit den Anforderungen der Industrie im Schienengüterverkehrssektor zu integrieren.