Signalisierungsabkommen für Madrid-Extremadura HSL

Signalisierungsabkommen für Madrid-Extremadura HSL
© Hitachi Rail
Das Hitachi Rail-Sistem-Konsortium hat einen Auftrag im Wert von 126,5 Millionen Euro für die Installation von Signal- und Verkehrsmanagementsystemen auf dem Abschnitt Talayuela-Plasencia der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Extremadura erhalten. Der Auftrag umfasst auch eine vierjährige Wartung.

Das von Hitachi Rail und Sistem gebildete UTE-Konsortium wird Signalisierungs- und Verkehrsmanagementsysteme für den zweiten, 70 km langen Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Extremadura liefern. Der Auftrag im Wert von 126,5 Mio. EUR umfasst den Abschnitt Talayuela-Plasencia der künftigen Strecke.

Zum Lieferumfang gehören Stellwerke, Zugsicherungssysteme, ortsfeste Telekommunikationseinrichtungen und ERTMS Level 2. Das Konsortium wird außerdem ein zentrales Verkehrsleitsystem (Centralised Traffic Control - CTC) einrichten, um Signalisierungs- und Infrastrukturelemente ferngesteuert und in Echtzeit zu verwalten.

Der Vertrag sieht eine 48-monatige Wartung vor, sobald die Installation abgeschlossen ist. Ein zentrales Merkmal ist die Einführung von ERTMS Level 2, bei dem die Technologie von Hitachi Rail als primäre Betriebsplattform dienen wird.

Laut Carlos Mezquita, Generaldirektor für Spanien, die Türkei und Griechenland, unterstützt das Projekt den weiteren Ausbau des spanischen Hochgeschwindigkeitsnetzes und stärkt die Digitalisierung in wichtigen Korridoren.


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