Spanien stellt 5,5 Millionen Euro für Güterwagen-Drehgestelle mit variabler Spurweite in der Ukraine bereit

Spanien stellt 5,5 Millionen Euro für Güterwagen-Drehgestelle mit variabler Spurweite in der Ukraine bereit
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Dank dieser Technologie können Güterwagen ohne Umladen der Ladung oder manuellen Drehgestellaustausch zwischen den Spurweiten 1520 mm und 1435 mm wechseln.

Spanien und die Ukraine haben ein bilaterales Abkommen über den Einsatz der ATGS-Technologie (Automated Transfer Gauge System) für den grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr unterzeichnet. Die spanische Regierung stellt 5,5 Millionen Euro zur Verfügung, um die Entwicklung und Einführung von Drehgestellen mit variabler Spurweite zu unterstützen, die speziell auf das ukrainische Schienennetz zugeschnitten sind.

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Die Technologie stammt aus dem spanischen „Mercave“-Projekt und ermöglicht einen nahtlosen Übergang zwischen Normalspur- und Breitspur- Netzen. Tria Ingeniería leitet die technische Anpassung des Systems fürdie Ukrainische Eisenbahn (UZ). Die vorläufigen Kosten für die Umrüstung eines Waggons könnten sich auf 70.000 € belaufen, wobei die Zulassung für das ukrainische Netz für den Zeitraum 2027–2029 vorgesehen ist.

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Die derzeitigen Umschlagkosten an der ukrainischen Grenze betragen je nach Güterart durchschnittlich 7 bis 14 Euro pro Tonne. Bei einem 50-Tonnen- Waggon, der jährlich 15 Fahrten absolviert, erspart die ATGS-Lösung Umschlagkosten in Höhe von schätzungsweise 5.000 bis 10.000 Euro pro Jahr. Die Investition basiert auf einer Lebensdauer des Wagens von 35 Jahren, wobei die Abschreibung über 10 bis 20 Jahre berechnet wird. Der Hauptvorteil besteht darin, dass es praktisch keine Wartezeiten an der Grenze gibt und keine Investitionen in Umschlagterminals erforderlich sind.

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